Die Raiffeisen Flyers Wels führen am Ende der Hinrunde gemeinsam mit den UNGER STEEL Gunners Oberwart und den BK Karbon-X Dukes die Tabelle an. Viel wurde bereits geschrieben über den heuer noch aggressiveren und schnelleren Basketball der Oberösterreicher, Leader wie Marcus Azor und Christian Von Fintel, die dabei den Ton angeben – und die Frage, ob dieser Spielstil auch in der Postseason zu Erfolgen führen kann. Was dabei gerne übersehen wird: Der eigentliche Star der Welser ist in dieser Spielzeit deren tiefer Kader. Die Rotation von Head Coach Sebastian Waser umfasst zehn Spieler, von denen sieben zumindest sieben Punkte auflegen. Dieses Kollektiv ermöglicht es den Flyers, so intensiv zu spielen wie kaum ein anderes Team der win2day Basketball Superliga. Einer, der sich nahtlos darin einfügt, ist der 22-jährige Starlin Inoa Gil. Der österreichische Eigenbauspieler hat sich das Vertrauen des Welser Coaching-Staffs in den vergangenen Jahren hart erarbeitet und machte zuletzt wiederholt mit zweistelligen Scoringleistungen auf sich aufmerksam. Basketball Austria hat mit dem vielseitigen Forward über Offseasons zwischen Kraftkammer und karibischen Freiplätzen gesprochen, seine Rolle in Wels – und was man sich dort diese Saison noch erwarten darf.