Basketball Austria Cup Finals 2026 presented by Alfa Romeo: Titeljagd eröffnet das neue Basketball-Jahr Herren: BC Vienna rüstet auf, Cup-Spezialisten lauern Bei den Herren hat sich in den letzten Tagen ein absoluter Titelfavorit hervorgetan: Der BC Vienna, Pokalsieger im Jahr 2022, hat vier Akteure des ABA-League-Kaders für die win2day Basketball Superliga bzw. die Cup-Spiele gemeldet. Simas Jarumbauskas, Samuel Hunter, Lovre Runjic und Gregor Glas liefen schon im letzten Ligaspiel für den Hauptstadtklub auf. Glas ist international mit 14,9 Punkten Wiens Top-Scorer. Damit bekommt das Spiel der Wiener, das in der Vergangenheit in nationalen Bewerben von Rasid Mahalbasic oder Borislav Mladenov getragen wurde, eine komplett neue Dimension. „Titel bedeuten für jeden Basketballverein und Basketballspieler sehr viel, und genau diesen wollen wir uns holen. Die Mannschaft ist gut drauf, die Stimmung passt, und wir fühlen uns bereit, unser Bestes auf dem Feld zu zeigen“, richtet Mahalbasic aus. Wiens Halbfinalgegner (Samstag, 18.30 Uhr), die Raiffeisen Flyers Wels, stehen bereits zum dritten Mal in Folge im Cup-Semifinale. 2024 holte das Team von Head Coach Sebastian Waser den Pokal – und damit den ersten Titel der Vereinsgeschichte. Der Gegner sei für seine Mannschaft der wohl „unangenehmste“, sagt der 40-Jährige. „Wien ist uns in Größe und Physis überlegen. Wir müssen uns also ausschließlich auf unsere Stärken fokussieren. In einem Spiel ist alles möglich“, so Waser weiter, der wohl wieder auf die komplette Mannschaft zurückgreifen kann: Duje Raja (Knöchel) steht nach langer Verletzungspause vor dem Comeback. Über den Einsatz von CJ Rollins (Arm- und Schulterbereich) wird erst am Spieltag entschieden. Kapfenberg – Oberwart: Ein Duell zweier Cup-Spezialisten Im zweiten Semifinale (Samstag, 13.30 Uhr) stehen einander die Hefte Helfen Bulls Kapfenberg, sechsmaliger Cupsieger, und die Unger Steel Gunners Oberwart, die den Pokal bereits fünfmal holten, gegenüber. Mehr Cup-Titel (7) haben nur die Swans Gmunden im Trophäenschrank stehen. Beide Teams haben für den ersten Saisonhöhepunkt personell nachgelegt: Oberwart, das seinen Top-Scorer Nate Pierre-Louis ziehen ließ, bekommt temporäre Unterstützung von Quincy Diggs. Der 3x3-Star startet seinen Kurzzeitvertrag mit den Cup Finals – und soll die Südburgenländer auch bei seinem vierten Gastspiel zu einem Titel führen: 2016 gab es das Double, 2021 den Cup-Titel und im Vorjahr das vierte Championat der Vereinsgeschichte. „Mit den Kapfenberg Bulls wartet ein Team auf uns, das aktuell in einem sehr guten Rhythmus ist. Mit Jones und Fields verfügen sie über zwei Spieler, die Spiele auf diesem Niveau jederzeit entscheiden können und ihrer Mannschaft große Stabilität geben. Für uns ist die Situation personell herausfordernd, das macht diese Aufgabe noch anspruchsvoller. Umso mehr wird es darauf ankommen, klar zu bleiben, unsere Abläufe konsequent umzusetzen und mit Ruhe sowie Cleverness zu agieren. Es ist eine sehr, sehr fordernde Aufgabe – aber genau für solche Spiele arbeiten wir“, weiß Gunners-Head Coach Horst Leitner. Sein Gegenüber Klym Artamonov hält fest: „Wir verfügen über eine sehr gute Mannschaft, die enorm motiviert ist und über die gesamte Saison hinweg auf einem sehr hohen Niveau gespielt hat – der Einzug ins Semifinale ist absolut verdient. Genau mit diesem Selbstvertrauen und der richtigen Mentalität müssen wir auch auftreten, denn dann ist alles möglich. Das Semifinale ist ein Big Game gegen einen starken Gegner, und wir sind bereit, diese Herausforderung anzunehmen.“ Kapfenberg verpflichtete Inside-Spieler Ryan Lobreau, der noch vor dem Jahreswechsel sein Liga-Debüt gab und potenzielle Ausfälle von Quinton Green (Finger) oder Andrew Screen (Gehirnerschütterung) kompensieren soll. Damen: Favoritinnen prallen schon im Semifinale aufeinander Bei den Damen gilt das Semifinale zwischen den BK Raiffeisen Duchess Klosterneuburg und UBI Holding Graz wohl als vorweggenommenes Finale – zumal im zweiten „Ast“ und bei beiden Teams Ausfälle drohen. Die amtierenden Triplesiegerinnen aus Klosterneuburg sind in nationalen Bewerben weiterhin ungeschlagen und gehen trotz des Ausfalls von Michaela Wildbacher als Favoritinnen ins Turnier. „Unser Fokus liegt – wie bei jedem Spiel – darauf, unser Tempo zu spielen und den Ball viel zu bewegen. Dann sind wir schwer zu stoppen. In der Sport Arena wird es darauf ankommen, wer 40 Minuten lang die Energie hochhalten kann und wer es mehr will“, gibt Sina Höllerl aus. Graz hat sich für den Semifinal-Showdown noch einmal auf der Guard-Position verstärkt und die US-Amerikanerin Jade Hill unter Vertrag genommen. Bei ihrem ersten Spiel im UBI-Dress kurz vor Weihnachten in der WABA2 steuerte sie bereits neun Punkte bei. „Ich glaube, wir sind bereit für das Halbfinale. Entscheidend wird sein, dass wir in diesem Spiel die offensiven und defensiven Rebounds kontrollieren. Wenn wir gut verteidigen, denke ich, haben wir eine gute Chance“, berichtet Head Coach Boris Virag. Basket Flames und UBSC-DBBC Graz plagen Personalsorgen „Leider haben wir verletzungs- und krankheitsbedingte Ausfälle, werden aber bereit sein, um den Grazerinnen einen großen Kampf zu liefern“, sagt Flames-Head Coach Stefan Höllerl, dessen Team im Saisonvergleich mit den Grazerinnen einen Sieg und eine Niederlage aufzuweisen hat. Die erst kürzlich verpflichtete Rebekka Kalaydjiev sieht im „mit guter Energie ins Spiel starten und 40 Minuten lang die Intensität hochhalten“ den Schlüssel zum Finaleinzug. „Die Mannschaft ist derzeit von Verletzungen geplagt, und wir haben weiterhin mit zahlreichen Ausfällen zu kämpfen. Zwar konnten wir den Kader mit Spielerinnen aus der zweiten Mannschaft verstärken, dennoch wird ein Sieg gegen die Basket Flames mit einem reduzierten Aufgebot eine große Herausforderung. Durch das Fehlen wichtiger Stammspielerinnen müssen wir offensiv umdenken, um zu unseren Punkten zu kommen. Es wird den vollen Einsatz jeder einzelnen anwesenden Spielerin brauchen, um den Einzug ins Finale möglich zu machen“, weiß UBSC-DBBC-Graz-Obfrau Maria Repelnig, die aufgrund der Ausfälle selbst im Aufgebot stehen wird. Inklusiver Höhepunkt: Rollstuhl-Finale am Sonntag Ein fixer Bestandteil des Wochenendes ist erneut das Rollstuhl-Finale, das am Sonntag (12.00 Uhr) zwischen den Flinkstones Graz und den Sitting Bulls Klosterneuburg ausgetragen wird. Damit unterstreichen die Basketball Austria Cup Finals ihren inklusiven Charakter und bieten an beiden Tagen Spitzensport auf allen Ebenen. Familienhighlight in den Weihnachtsferien Neben der sportlichen Entscheidung um die ersten Titel des Basketballjahres 2026 sind die Basketball Austria Cup Finals presented by Alfa Romeo vor allem eines: ein absolutes Familienhighlight in den Weihnachtsferien. In der Sport Arena Wien wartet abseits der Spiele ein abwechslungsreiches Erlebnis für Groß und Klein – mit Mal- und Bastelstationen des Donauzentrums inklusive Maskottchen KaDZi, einem Korbwurf-Stand von Heute, einer Fotobox am Canon-Stand, dem A1-Greifarm, Nintendo-Gaming-Zonen mit mehreren Stand- und Handheldgeräten, Indoor-Bogenschießen bei Decathlon sowie einem Alfa Romeo Gewinnspiel am Sonntag. Spitzensport auf dem Court trifft auf Mitmachen, Spielen und Staunen – Family Time. Full Court. Party, aber top secret Gemeinsam mit kronehit steigt am Samstag, 3. Jänner, die Secret kronehit Aftershow Party: von 22.00 bis 1.00 Uhr, mit Kronehit DJ, free Welcome Shot und der einmaligen Gelegenheit, gemeinsam mit den Basketball-Stars zu feiern. Der Zugang ist streng limitiert – 100 Tickets werden exklusiv verlost. Alle Details zum aufregendsten Raffle des Jahres in Kürze auf unseren Social Media-Outlets und bei Kronehit. Zeitplan – Basketball Austria Cup Finals 2026 presented by Alfa Romeo Samstag, 3. Jänner 2026 11.00 Uhr | UBSC-DBBC Graz – Basket Flames 13.30 Uhr | Hefte Helfen Bulls Kapfenberg – Unger Steel Gunners Oberwart 16.00 Uhr | BK Raiffeisen Duchess – UBI Holding Graz 18.30 Uhr | Raiffeisen Flyers Wels – BC Vienna Sonntag, 4. Jänner 2026 09.15 Uhr | Kids Finale 1 10.20 Uhr | Kids Finale 2 12.00 Uhr | Rollstuhl-Finale: Flinkstones Graz – Sitting Bulls Klosterneuburg 15.30 Uhr | Damen Finale (live auf ORF Sport+) 18.00 Uhr | Herren Finale (live auf ORF Sport+)