Revanche geglückt! Flink Stones schlagen Sitting Bulls in dramatischem Rollstuhl-Finale „Diese Spannung ist genau das, was Rollstuhl-Basketball ausmacht. Es war eine super Werbung für unseren Sport – und eine geile Revanche“, freute sich FlinkStones-Kapitän Christoph Edler nach dem Cup-Triumph. Über 40 Minuten hatten sich Edlers Grazer und die Dauerrivalen aus Klosterneuburg einen offenen Schlagabtausch geliefert – mit leichten Vorteilen für FlinkStones, die fast über fast die gesamte Spieldauer in Führung lagen. Mitte des dritten Viertels sah es für einen Moment so aus, als würde der amtierende Meister und Tabellenführer der win2day Rollstuhl-Basketball Bundesliga davonziehen, aber die Sitting Bulls egalisierten die Neun-Punkte-Führung der FlinkStones nach einer spektakulären Aufholjagd acht Minuten vor dem Ende. Erst als die Mannen um ÖBSV-Nationalspieler Mehmet Hayirli (20 Punkte), Routinier Matthias Wastian (8) und Top-Legionär Ondrej Pliska (22) ein paar Chancen auf die Führung liegen ließen, konnten die Grazer den entscheidenden Gang zulegen. Schlussendlich brachte ein Ballverlust der Niederösterreicher beim Stand von 65:67 die Entscheidung. Mit einem Treffer von der Freiwurflinie schraubte Edler die Führung seines Teams auf 68:65 in die Höhe – der Dreipunktewurf von Ramo Rekanovic mit der Schlusssirene, der die Overtime bedeutet hätte, fand sein Ziel nicht mehr. Nach der Cup-Revanche der Steirer gibt es nun in der Liga für die Bulls die Möglichkeit zur selbigen. Graz liegt als amtierender Meister aktuell knapp vor den Klosterneuburgern, aber einmal mehr läuft alles auf eine Finalserie zwischen beiden Top-Teams hinaus. Die Basketball Austria Cup Finals gehen am Nachmittag mit den Finalspielen der Damen (15:30 Uhr) zwischen den Basket Flames und den BK Raiffeisen Duchess Klosterneuburg und der Herren (18:00 Uhr), wo sich die Raiffeisen Flyers Wels und die Hefte Helfen Bulls Kapfenberg gegenüberstehen, zu Ende.