Schlüsselduell um die Top-6: Lions reisen mit Siegesserie im Gepäck an den Traunsee Es ist das Schlüsselspiel des Wochenendes. Gmunden will am Sonntag gewinnen, um Platz sechs weiter zu festigen. Traiskirchen braucht den Erfolg, um im Rennen zu bleiben. Die Lions reisen mit vier Siegen in Folge und erstmals komplettem Kader an. Coach Benedikt Danek gibt die Marschrichtung vor: „Mit einem fitten Kader können wir noch effizienter arbeiten – wir werden auch in Gmunden voll auf Sieg spielen.“ Die Swans haben ihre letzten vier Heimspiele zwar gewonnen, allerdings gegen Teams aus der unteren Tabellenhälfte. Traiskirchen konnte aus den letzten 15 Gastspielen am Traunsee nur eines gewinnen – zuletzt im März 2024. Jerome Hunter steht vor seinem zehnten Double-Double der Saison, Daniel Friedrich ist bei Gmunden wieder fit, der Einsatz von Vuk Zivanovic bleibt fraglich. „Um in Gmunden zu bestehen, muss man mental stark sein und kleine Runs schnell wegstecken – sonst ist die Partie gleich gelaufen“, weiß Lions-Kapitän Benedikt Güttl, der nach monatelanger Verletzungspause zuletzt sein Comeback feierte. Traiskirchen reist mit breiter Brust an, während die Swans ihre eigene Winning-Streak starten wollen, nachdem das nun schon länger nicht gelang. Alles deutet also auf ein richtungsweisendes Duell hin. Hier geht es zum Interview mit Löwen-Kapitän Güttl.    Donau-Derby  Nicht minder wichtig im Kapf um die Top-6 ist zweite Sonntagspartie: Der BC Vienna spielt zuhause, wo man seit vier Spielen in Serie ungeschlagen ist. Dennoch spricht die jüngere Bilanz im Hallmann Dome für den Sonntagsgegner, die Dukes. Die Niederösterreicher waren dort zuletzt nämlich zweimal erfolgreich. Klosterneuburg stellt zudem das zweitbeste Auswärtsteam der Liga. Ein Unsicherheitsfaktor bleibt der Kader der Wiener, da offen ist, welche Spieler aus dem ABA-Team auflaufen. Klar verteilte Rollen am Samstag Für die Flyers ist das Gastspiel in St. Pölten ein weiterer wichtiger Schritt zur Absicherung einen Spitzenposition. Mit einem Sieg könnten die Oberösterreicher ihr Saisonziel, die Top-6, vorzeitig fixieren, sie reisen jedoch personell angeschlagen an. „Es ist zu hoffen, dass zumindest die kranken Spieler in den Kader zurückkehren, um unsere Rotation halbwegs hochhalten zu können“, sagt Coach Sebastian Waser. Fix fehlen wird CJ Rollins. Der SKN befindet sich nach dem Abgang von Michael Holton Jr. im Umbruch und setzt verstärkt auf junge Spieler. Die Niederösterreicher haben ihre letzten vier Spiele verloren, gelten vor heimischem Publikum aber als unangenehm. Statistisch spricht vieles für Wels: Die Flyers entschieden die letzten drei direkten Duelle jeweils mit mindestens 20 Punkten für sich und dominieren den Rebound klar. Auf die Jugend setzt auch ein weiterer Nachzügler: Eisenstadt geht nach einem weiteren Kaderumbau mit stark veränderter Rotation ins Spiel. „Nach unserem Umbruch fehlen uns vier Rotationsspieler – also heißt es: next man up“, erklärt Coach Felix Jambor und setzt auf den österreichischen Kern. Kapfenberg hingegen reist mit Top-Offensive an, muss jedoch weiter auf Center Andrew Screen verzichten. Bei den Bulls wird Vitaliy Zotov zurückerwartet. Auffällig: In den letzten vier Duellen dieser Teams setzte sich jeweils das Heimteam durch – eine Serie, die die Dragonz trotz klarer Außenseiterrolle am Leben halten wollen. Letzter gegen Ersten  Letzter gegen Erster im traditionsreichen Derby. Die Gunners führen die Tabelle an und haben auch nach dem Abgang von Nate Pierre-Louis ihre letzten drei Spiele gewonnen. „Diese Resultate haben nur dann Wert, wenn wir sie bestätigen“, warnt Coach Horst Leitner. Ein „zweites St. Pölten“ – in Anspielung auf eine frühere Überraschungsniederlage – soll es nicht geben. Die Gunners müssen allerdings den Ausfall von Kapitän und Spielmacher Sebastian Käferle verkraften. Er fällt mit einem gebrochenen Mittelhandknochen sechs bis acht Wochen aus. Umso wichtiger sind aus Sicht der Burgenländer zwei Neuverpflichtungen: Mit Ian Martinez kommt ein 24-jähriger Guard aus Costa Rica nach Oberwart, der neue US-Legionär und Big-Man heißt Deante Johnson. Fürstenfeld wartet weiter auf den ersten Saisonsieg, zeigte zuletzt aber Moral, etwa beim knappen 75:80 in Wels. „Wir haben nach der Topleistung letzte Woche den Plan, einem Topteam erneut einen harten Kampf zu liefern“, sagt Panthers-Coach Pit Stahl. Die Statistik ist eindeutig: Oberwart gewann die letzten 13 Duelle, der letzte Panthers-Erfolg datiert aus dem Jänner 2018. Überblick über die 18. Runde Samstag, 17. Jänner 2026 SKN St. Pölten Basketball (Tabellenplatz 9, 3-12) vs. Raiffeisen Flyers Wels (Tabellenplatz 2, 12-4) Sportzentrum NÖ 17:30 COLDAMARIS Eisenstadt Dragonz (Tabellenplatz 10, 2-13) vs. Hefte Helfen Bulls Kapfenberg (Tabellenplatz 5, 10-5) Sportzentrum Eisenstadt 18:00  Panthers Fürstenfeld (Tabellenplatz 11, 0-15) vs. UNGER STEEL Gunners Oberwart (Tabellenplatz 1, 12-3) Stadthalle Fürstenfeld 19:00 Sonntag, 18. Jänner 2026 BC Vienna (Tabellenplatz 7, 9-7) vs. BK Karbon-X Dukes (Tabellenplatz 4, 10-5) Hallmann Dome, Wien 17:30 Raiffeisen Swans Gmunden (Tabellenplatz 6, 9-7) vs. druck.at Traiskirchen Lions (Tabellenplatz 8, 7-9) Raiffeisen Sportpark Gmunden 18:00 Live zu sehen sind alle Partien wie immer auf basketballaustria.tv. Das Spiel Swans gegen Lions läuft zudem live auf ORF Sport+. HIER gibt es alle Infos zur anstehenden Runde. Die aktuelle Tabelle gibt es HIER.