Erste Leistungszentrum-Konferenz: Gemeinsamer Weg für den Basketball-Leistungssport in Österreich Im Mittelpunkt der ersten Leistungszentrum-Konferenz stand der gemeinsame Blick auf den Ist-Stand der österreichischen Leistungszentren sowie deren Weiterentwicklung bis zum nächsten Zertifizierungszyklus ab 2027. Ziel ist es, bestehende Strukturen weiter zu schärfen, Qualität nachhaltig zu sichern und neue Projekte gezielt auf den Weg zu bringen. Diskutiert wurde dabei auch, wie Basketballleistungssport in Österreich künftig noch besser „gepusht“ werden kann. Austrian Player Development Framework vorgestellt Ein zentraler Programmpunkt war die Präsentation des Austrian Player Development Framework, das von Chris O’Shea im Rahmen eines universitären Projekts ausgearbeitet wurde. Vorgestellt wurde das Konzept von Tanja Kuzmanovic, die seit Anfang November den Bereich „5-gegen-5“ verantwortet. Das Framework liefert eine österreichweit einheitliche Grundlage für die Spieler:innenentwicklung und wird in Kürze allen Vereinen, Landesverbänden und Leistungszentren zur Verfügung gestellt. Internationale Impulse Für den Blick über den Tellerrand sorgte Gerrit Kersten-Thiele, Sportdirektor von RASTA Vechta und dort auch für die Akademie verantwortlich. Der Vertreter eines der renommiertesten Ausbildungsvereine Deutschlands gab tiefe Einblicke in das Modell Vechta, Ausbildungsphilosophien und organisatorische Abläufe – und lieferte damit wertvolle Impulse für die Weiterentwicklung der österreichischen Leistungszentren. Vorstellung des Trainingsbuch-Projekts Ein weiterer Schwerpunkt lag auf dem Thema Digitalisierung. Alfred Spok aus dem BBLZ stellte das Trainingsbuch-Projekt vor, das künftig auf alle Leistungszentren ausgerollt werden soll. Das gemeinsame Digitalisierungsprojekt, das in Kooperation mit dem BBLZ umgesetzt wird, soll Trainingssteuerung, Dokumentation und Austausch weiter professionalisieren. „Wir freuen uns, dass die erste Konferenz so positiv über die Bühne gegangen ist. Wir konnten viele Inputs von externen Expert:innen mitnehmen. Geplant ist, dieses Format künftig regelmäßig umzusetzen, bis zu drei Mal pro Jahr. Ziel ist es, einheitliche Grundlagen zu schaffen, einen gemeinsamen Weg für die Leistungszentren in Österreich zu definieren und bewusst internationale Expertise hereinzuholen, um stets am Puls der Zeit zu bleiben“, so Aldin Saracevic, Generalsekretär des Österreichischen Basketball-Verbands.