Nachwuchslehrgang im Bereich U13 und U14 mit klarem Fokus auf Entwicklung Wien, Traiskirchen, Steyr und Gratkorn waren 2026 Host-Cities für die ersten Nationalteamaktivitäten in den Altersklassen U13 und U14 und beherbergten für einen Tag lang Österreichs talentiertesten Mädchen und Burschen der Jahrgänge 2012 und 2013. In zwei Trainingseinheiten wurde das Leistungsniveau der jungen Prospects erhoben. Die vielversprechendsten Athlet:innen werden nun nach weiteren Evaluierungsprozessen inklusive Video-Scouting ausgewählt und Ende März zum nächsten Camp eingeladen. „Es ist unglaublich wichtig, die Spielerinnen und Spieler schon in diesem Alter zusammenzuziehen. Hier kommen erstmals viele Talente in einem gemeinsamen Rahmen zusammen – das ist eine erste, zentrale Weichenstellung in ihrer Entwicklung. Die Jugendlichen bekommen früh grundlegende Inhalte vermittelt, lernen den ersten Zugang zum Nationalteam kennen und werden behutsam an unsere Philosophie herangeführt. Dieser frühe Einstieg in ‚The Austrian Way‘ schafft Verbundenheit und Vertrauen – wichtige Werte am Weg zum gemeinsamen Erfolg“, erklärt Tanja Kuzmanovic, verantwortlich für den Bereich 5-gegen-5. Weiters betont sie, man sei nun im zweiten Jahr dieses Modells und wisse, dass es noch Stellschrauben gebe. Die Regelmäßigkeit der Maßnahmen sowie der permanente Austausch aller Beteiligten seien jedoch sehr positiv. „Alle ziehen gut mit – und auch wenn es noch Zeit braucht, um ein perfekt abgestimmtes System zu schaffen, sind wir auf einem sehr guten Weg.“ Coaching-Mix und Scouts sorgen für präzise Talentbeurteilung Die Betreuung der Camps erfolgte durch einen ausgewogenen Mix aus erfahrenen Trainerinnen und Trainern sowie jungen Coaches. Ergänzend wurden auch heuer Scouts eingebunden, um zusätzliche Blickwinkel in die Talenterhebung zu integrieren und Potenziale noch präziser einschätzen zu können. „Uns war wichtig, verschiedene Perspektiven zusammenzuführen. Der Mix im Coaching-Staff und die verfügbaren Scouts haben es ermöglicht, sehr differenzierte Eindrücke zu sammeln und Entwicklungspotenziale der Spielerinnen und Spieler noch genauer zu erkennen“, erklärt Kuzmanovic. Die nach der Premiere im Vorjahr zum zweiten Mal durchgeführten Aktivitäten in diesen Altersgruppen wurde erneut in Kooperation mit dem FIBA Youth Development Fund und mit den österreichischen Dachverbänden veranstaltet.