B2L: Spitzenspiel geht an die Towers / Favoriten siegen am Sonntag Ein wahres Spitzenspiel sahen die Zuseher in der Kufstein Arena. Im wohl vorentscheidenden Spiel um das Heimrecht bis ins Finale der Basketball Zweite Liga wechselte die Führung insgesamt 17-mal und das Spiel war bis kurz vor dem Ende nicht entschieden. Die UKJ Mistelbach Mustangs hatten den besseren Start, konnten sich aber nie entscheidend absetzen. Die Pirlo Kufstein Towers schlugen im zweiten Viertel zurück und ab diesem Zeitpunkt kämpften beide Teams verbissen um den Sieg. Vier Minuten vor dem Schluss übernahmen die Tiroler wieder die Führung und gaben diese nicht mehr her. Den Niederösterreichern unterliefen in den letzten Minuten viele unnötige Fehler, die zu der dritten Niederlage in Serie führten. Wiener Derby an Vienna United Der Basketball Klub Rapid Wien hielt bis Mitte des Startviertels mit dem Favoriten mit, musste dann aber dem Tempo Tribut zollen und Vienna United führte mit 30:20. Im zweiten Spielabschnitt wurde der Klassenunterschied noch deutlicher, United zog auf und davon und war bereits zur Pause komfortabel in Führung. Nach der Pause gestaltete sich das Spiel ausgeglichener, wobei Rapid Wien im dritten Viertel zwei Punkte aufholen konnte, den Gegnern aber nie gefährlich werden konnte. Am Ende siegte Vienna United auch in dieser Höhe verdient. Piraten und Raiders nach der Pause mannschaftlich stark Die Wörthersee Piraten taten sich lange schwer bei den Upper Austrian Ballers. Nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit übernahmen sie aber im dritten Viertel die Kontrolle über das Spiel und begannen ihre Außenwürfe zu treffen. Im Schlussabschnitt zeigte der Meister dann die Qualität der gesamten Mannschaft und gewann am Ende deutlich. Piraten-Headcoach Andreas ist nach dem Spiel froh: „Es war ein schwieriges Spiel, vor allem in Halbzeit eins. Gott sei Dank konnten wir uns Mitte des dritten Viertels und im vierten Spielabschnitt erfangen, einen super Rhythmus in der Offensive finden und auch in der Defensive besser agieren. Das Ergebnis spiegelt nicht den Verlauf des Spieles, aber ich freue ich über den deutlichen Sieg.“ Auch die SWARCO Raiders Tirol gewannen ihr Spiel gegen das Future Team Steiermark erst in Halbzeit zwei. Die jungen Steirer spielen vor allem vor der Pause stark und führen mit 37:32. Die Innsbrucker kamen aber mit hoher Energie ins dritte Viertel zurück und drehten das Spiel komplett. Im Schlussabschnitt setzten die Tiroler nach und gewannen das Spiel deutlich. Timberwolves besiegen Rocks Nach einem ausgeglichenen ersten Viertel übernahmen die Vienna Timberwolves gegen die Raiffeisen Mattersburg Rocks die Kontrolle über das Spiel. Vor allem am Rebound waren die Wiener stärker und erarbeiteten sich damit immer wieder zweite Chancen und führten zur Pause. In der zweiten Spielhälfte arbeiteten sich die Burgenländer zurück ins Spiel und führten 120 Sekunden vor dem Ende. Dem Endspurt der Donaustädter hatten die Rocks aber nichts mehr entgegenzusetzen und der Sieg ging damit knapp an die Wiener. Lions besiegen Salzburg Die Raiffeisen Dornbirn Lions legten gegen BBU Salzburg einen Fehlstart hin und mussten lange Zeit einem Rückstand hinterherlaufen. Angeführt von Kofi Hamilton holten sie aber Punkt um Punkt auf und drehten schlussendlich die Partie. Damit sind die Lions Punktegleich mit Salzburg auf Rang 5 und haben noch alle Chancen auf die Playoffs. Lions-Spieler Lennox Lasinger nach dem Spiel: „Wir sind sehr zufrieden mit unserem Spiel und können stolz auf unsere Leistung sein. Im Vergleich zum letzten Spiel haben wir heute am Ende das Spiel kontrolliert und gewonnen.“ Traiskirchen souverän gegen Güssing Von Beginn weg zeigten die Safare Traiskirchen Lions NexGen eine souveräne Leistung gegen die Haustechnik Güssing Blackirds und führten die gesamte Spielzeit über. Die Gäste haben vor allem am Rebound Probleme und können Superliga-Spieler Erik Dietz nicht stoppen. Im dritten Viertel finden die Burgenländer besseren Zugang zum Spiel, verlieren aber im Schlussabschnitt komplett den Faden und verlieren verdient. Foto: Basketball Austria / A. Schwaninger