NBA: Pöltl-Comeback nach mehr als sieben Wochen Das 95:113 gegen die Detroit Pistons war das erste Heimspiel für den 30-jährigen Center seit über zwei Monaten. Gegen den Spitzenreiter der Eastern Conference legte Pöltl in 20:08 Minuten 9 Punkte (4/7 2er, 1/2 Freiwürfe), 6 Rebounds (2 davon offensiv), 1 Turnover und 2 Fouls bei einem Plus/Minus von -2 auf. Schon nach 72 Sekunden erzielte der Routinier, der Teil der Starting Five war, die ersten Raptors-Zähler der Partie. Jakob, nach über 50 Tagen konntest du wieder auf dem NBA-Parkett auflaufen. Wie ist es dir beim Comeback ergangen? Das Comeback ist eigentlich ganz gut gelaufen. Leider hat das Ergebnis nicht ganz so gut gepasst. Wir haben uns heute etwas unter unserem Wert verkauft, aber ich bin froh, dass beim Rücken alles gepasst hat. Auch sonst habe ich mich im Großen und Ganzen auf dem Court wohlgefühlt. Wie groß war die Freude, endlich wieder spielen zu können, wie groß ist aber vielleicht auch der Rückstand, den du noch aufholen musst? Ich habe mich natürlich sehr gefreut, wieder spielen zu können, aber es ist auch klar, dass ich einiges wieder aufholen muss. Ich muss meine Ausdauer und meinen Spielrhythmus wieder zurückbekommen. Auch auf das Zusammenspiel mit den Teamkollegen - wir haben jetzt doch sehr viele Spiele ohne mich gespielt – werde ich mich weiter konzentrieren müssen, aber es wird alles wieder kommen. Du hast dir beim Comeback gleich den stärksten Gegner des Ostens ausgesucht. Was sagst du allgemein zum Spiel, warum wart ihr unterlegen? Uns hat es heute leider bei der Physis ein bisschen gefehlt. Sie haben uns am Rebound und auch mit ihrer physischen Defense einige Probleme bereitet. Da waren wir nicht konzentriert genug, waren mental nicht genug im Spiel und müssen es das nächste Mal, wenn wir gegen sie spielen, deutlich besser machen. Zwei Drittel der Saison sind gespielt, ihr steht mit 32:23 auf dem fünften Platz der Eastern Conference. Wie würdest du die letzten Wochen aus Team-Sicht und eure Ausgangslage analysieren? Ich finde, wir verkaufen uns als Mannschaft ganz gut. Wir haben nur manchmal Probleme, das über ein ganzes Spiel oder über mehrere Spiele in Folge umzusetzen. Vor allem gegen stärkere Gegner, die mit viel, viel Physis spielen, tun wir uns manchmal noch ein bisschen schwerer. Wir müssen lernen, wie wir auch gegen solche Teams das Spiel mit unserer Intensität und Defense dominieren können. Wie geht es bei dir in der All-Star-Pause weiter? Was ist geplant, um deinen Rücken fit zu halten? Die All-Star Break verändert eigentlich nichts an meinem Programm. Ich werde weiterhin mit der Mannschaft mittrainieren, werde weiterhin meine Physio-Übungen machen. Hoffentlich wird beim Rücken alles gut bleiben.   Nächste Spiele: Nacht 19./20. Februar, 2 Uhr MEZ vs Chicago Bulls (auswärts) 22. Februar, 21:30 Uhr MEZ vs Milwaukee Bucks (auswärts)