„Mit Herz gewonnen“ – Das sagen Head Coach Naglic und Routinier Ersek nach dem Quali-Coup Maßgeblichen Anteil am Comeback am Sonntag hatte Erol Ersek, der mit 15 Punkten – darunter ein spektakulärer Dreier mit Brett im Finish – wichtige Akzente setzte. „Wir haben einfach immer weiter gekämpft. Wir sind immer dran geblieben, auch wenn der Gegner zwischendurch davongezogen ist“, sagt der Routinier. „Am Ende gehört auch ein bisschen Glück dazu – dass ich einen Dreier mit Brett treffe, dass Benjamin (Schuch; Anm.) einen mit Brett trifft. Aber wir haben uns dieses Glück erarbeitet, weil wir nie aufgegeben haben.“ Naglic hob vor allem die Moral und die Rollenverteilung innerhalb der Mannschaft hervor. Nach dem personellen Schock – Luka Brajkovic fiel kurzfristig aus – sei das Team im Rückspiel „already set“ gewesen, die Spieler hätten ihre neuen Aufgaben angenommen. Sonderlob gab es für die Youngsters: Fynn Schott habe „wie ein Veteran gespielt“ und enorme physische Präsenz gezeigt, Benjamin Schuch Verantwortung übernommen. „Alle anderen haben genau das gegeben, was wir gebraucht haben – beim Shooting, in der Konzentration, im Fokus. Wir können wirklich zufrieden sein.“ Ein Geben und Nehmen zwischen Jungen und Alten Auch Ersek sieht die Mischung aus Erfahrung und jugendlicher Energie als Schlüssel: „Die Begeisterung, fürs Nationalteam zu spielen, ist riesig. Die Spieler, die schon länger dabei sind, ziehen die Jüngeren mit – und die Jungen bringen unglaublich viel Energie. Das ist ein sehr gutes Geben und Nehmen.“ Besonders stolz zeigt er sich auf die Youngsters im Team: „Fynn war unglaublich, Benni hat ein überragendes Spiel gemacht. Es ist stark, dass wir auf diesen Positionen so eine Tiefe haben.“ Mit Blick auf die abschließenden Spiele im Juli gegen Polen und Lettland gibt Ersek die Marschroute klar vor: „Unser Ziel ist es, die Gruppe erfolgreich abzuschließen. Wir wollen noch Siege gegen Polen und Lettland holen und am Ende Dritter werden.“ Unter anderem dank der abgebrühten Leistung des Deutschland-Legionärs lebt die Chance weiter! Niederlande – Österreich 87:88 (50:43)