Erkenntnisreicher 3x3-Saisonstart: 1 Comeback, 2 Siege, 3 Niederlagen Während beim ersten Stopp am vergangenen Freitag in Toulouse nach Niederlagen gegen Versailles (17:21) und Bordeaux (16:17 OT) schon in der Gruppenphase Endstation war, lief es beim zweiten Turnier am Sonntag schon deutlich besser. Mit Siegen über das französische Duo Saint-Denis (21:8) und Ermont (20:18) buchten die Wiener das Viertelfinal-Ticket. In der K.o.-Runde von Bodeaux war dann aber gegen Hannover (13:21) Endstation. Erfreulich aus rot-weiß-riter Sicht war das Comeback von Toni Blazan. Der Nationalspieler war rund sieben Monate nach seiner Meniskus-Operation erstmals wieder im Turniereinsatz. "Es war super, wieder auf dem Feld zu stehen", freute sich der 33-Jährige. "Allerdings konnte ich meinem Team noch nicht so helfen, wie ich es mir vorstelle. Ich bin aber definitiv auf dem richtigen Weg." Das Turnier-Doppel lieferte dem ÖBV-Team – zum Kader von Neo-Head-Coach Nebojsa Boskovic gehören auch noch Enis Murati, Steven Kaltenbrunner und der rekonvaleszente Matthias Linortner – jedenfalls wichtige Erkenntnisse für die weitere Saisonvorbereitung. "Es hat natürlich noch nicht alles geklappt", erklärte Blazan. Angesichts des Trainerwechsels und der frühen Saisonphase sei das aber keineswegs beunruhigend. "Wir brauchen mehr Trainings und Scrimmages gegen bessere Teams, um die Wiederholungen reinzubekommen und die Philosophie des Trainers zu implementieren. Das Potenzial ist sehr groß", gab sich Blazan zuversichtlich. Die World-Tour-Saison beginnt für das Team Vienna am 25./26. April mit dem Opener in Utsunomiya (Japan). Die nächsten Vorbereitungs- oder Challenger-Turniere der Österreicher werden demnächst fixiert.