B2L: Kampf um die letzten Playoff-Plätze geht weiter Osten In der Conference Ost sind die ersten beiden Tabellenplätze bereits vergeben. Die UKJ Mistelbach Mustangs trennt nur mehr ein Sieg vom Top-Seed, die Union Deutsch Wagram Alligators sind zumindest fix Zweiter. Dahinter kämpfen vier Mannschaften um die restlichen zwei Playoff-Plätze. In der kommenden Runde kann sich "nur" Vienna United (#3) bereits fix fürs Viertelfinale qualifizieren, zumindest der letzte Playoff-Platz (wenn nicht sogar beide) wird erst in der Schlussrunde vergeben werden. Am anstehenden vorletzten Spieltag steht ein Fernkampf am Programm. Dabei treffen die Vienna Timberwolves (#4) zu Hause auf den Basketball Klub Rapid Wien, die Raiffeisen Mattersburg Rocks (#6) bekommen es mit BBU Salzburg zu tun und die Safare Traiskirchen Lions NexGen (#5) treten gegen die UKJ Mistelbach Mustangs an. Erik Dietz von den "Lions" spricht von "Playoffs in Reichweite" - auch, wenn gegen den Tabellenführer die Trauben sehr hoch hängen. Kämpferisch zeigen sich auch die Burgenland. "Das Team weiß, worum es geht und es müssen alle Vollgas geben, es gibt keine Ausreden und nichts zu beschönigen. Wir wollen zwei Siege in den letzten beiden Spielen einfahren und den Rocks Spirit zeigen", so deren Head Coach Cosmin Blagoi. Westen Im Westen sind drei der vier Playoff-Startplätze fix vergeben. Die Pirlo Kufstein Towers werden die Conference West gewinnen, dahinter kämpfen die Wörthersee Piraten gegen die SWARCO Raiders Tirol um den zweiten Platz. Die Innsbrucker haben zwar vier Punkte Rückstand auf die Kärntner, haben aber noch das Nachtragsspiel gegen die Towers offen und in der letzten Runde kommt es zum direkten Vergleich mit den Piraten. Raiders-Guard Nicolas Toussaint rät aber vor dem anstehenden Duell mit den Upper Austria Ballers zur Vorsicht: „Dass sie ein sehr hungriges Team sind, ist uns bereits bekannt und gerade deshalb müssen wir diese Partie umso konzentrierter angehen. Aufgrund unserer Physis können wir die Gegner auf vielen Positionen dominieren. Der Schlüssel zum Erfolg wird also darin liegen, jedes Missmatch sofort zu bestrafen." Piraten-Headcoach Andi Kuttnig, der mit seinem Team im Fernkampf vorlegen will, freut sich auf das Duell um Klagenfurt: „Wir wollen unseren Rhythmus mit Hinblick auf die Herausforderungen der nächsten Wochen beibehalten. Ein Stadtderby ist dahingehend ein sehr guter Rhythmus-Test. Das Spiel hat sowohl für uns, als auch Kos noch Bedeutung im Playoff-Kampf bzw. der Positionierung. Wir erwarten daher ein umkämpftes Spiel, in dem wir mit voller Konzentration und Energie in Verteidigung und Angriff agieren wollen." Im Kampf um den letzten Playoff-Platz haben die Raiffeisen Dornbirn Lions die besten Karten, da sie das direkte Duell gegen die punktegleiche Mannschaft von KOS Celovec gewonnen haben. Die Klagenfurter haben mit den Towers und dem Stadt-Derby gegen die Piraten auch ein schwieriges Restprogramm. Nur mehr Außenseiter-Chancen hat BBU Salzburg, die die restlichen beiden Partien gewinnen muss und auf Umfaller der anderen Teams an beiden Spieltagen hoffen müssen. Dornbirn - aktuell Vierter und damit knapp "drinnen" - gab an, dass sie "also einen Sahnetag brauchen, wenn sie den Towers Paroli bieten wollen".