Weitere Budgetkürzungen bedrohen Basketball-Strukturen Basketball Austria-Präsident Helmut Niederhofer bringt die möglichen Auswirkungen klar auf den Punkt: „Die bisherigen Kürzungen haben den Österreichischen Basketballverband bereits dazu gezwungen, seine Schwerpunkte neu auszurichten und Aktivitäten in Teilbereichen einzuschränken. Eine weitere Reduktion von Fördermitteln würde das Ende von Bewerben, Teams und Mitarbeitenden bedeuten. Dies würde mühsam aufgebaute Strukturen zerstören – das muss der Politik bewusst sein. Zerstörte Strukturen können auch nicht gleich wieder aufgebaut werden – es bedarf dann Jahre, wahrscheinlich Jahrzehnte, um wieder den Ist-Stand zu erreichen.“ Als Beispiel führt der Präsident den 3x3 School Jam-Bewerb an: „In diesem Jahr nehmen über 3.200 Kinder und Jugendliche daran teil. Streicht man den zweitgrößten Schulbewerb hinter der Fußball-Schülerliga für ein paar Jahre und will dann wieder beginnen, startet man wahrscheinlich mit 400 oder 500 Teilnehmenden. Das wäre eine Katastrophe.“ Appell an die Politik Basketball Austria appelliert an die politischen Entscheidungsträger, den eingeschlagenen Sparkurs im Sport nicht weiter zu verschärfen und die zugesagte Trendumkehr umzusetzen. Planungssicherheit ist die Grundlage, um bestehende Strukturen zu sichern und den positiven Trend im Basketball nachhaltig fortzuführen.