win2day-BSL-Playoffs: Vienna und Bulls vor Aufstieg / Meister und Cup-Sieger vor richtungsweisenden Spielen Nach je einem Heimsieg geht die Serie zwischen Wels und Graz völlig offen in Spiel drei. Die bisherigen Duelle unterstreichen die Bedeutung des Heimvorteils: Die letzten sieben Aufeinandertreffen dieser beiden Teams wurden jeweils vom Heimteam gewonnen. Die Flyers wollen diesen Trend fortsetzen und sich in eigener Halle den Matchball sichern. Headcoach Sebastian Waser setzt dabei erneut auf Intensität, Tempo und die Kadertiefe seines Teams, nachdem man in Graz trotz Niederlage über weite Strecken auf Augenhöhe agierte. Graz hingegen bewies beim 85:79-Erfolg in Partie zwei die Fähigkeit, sich anzupassen und von Spiel zu Spiel Antworten zu finden – insbesondere das zweite Viertel (Plus zwölf) brachte die Entscheidung. Details dürften auch in Spiel drei den Ausschlag geben. Gezeigt wird das Spiel live auf ORF Sport+. Friedrich mit „Throwback-Performance“ Mit dem 89:81-Erfolg zur Wochenmitte hat Gmunden nicht nur die Serie ausgeglichen, sondern auch Oberwarts Serie von 14 Playoff-Siegen in Folge beendet. Entscheidender Faktor war dabei unter anderem ein überragender Daniel Friedrich (28 Punkte, 5/5 Dreier), während die Swans defensiv – insbesondere mit ihrer Zonenverteidigung – den Rhythmus der Gunners erfolgreich störten. Oberwart will nun vor eigenem Publikum reagieren. „In Gmunden haben wir uns zu viele eigene Fehler erlaubt und sind zu selten in unseren Rhythmus gekommen, genau darauf müssen wir eine klare Antwort geben“, sagt Headcoach Horst Leitner vor Spiel drei, nachdem er sich nach der Niederlage am Mittwoch wortkarg präsentiert hatte. Auch Florian Köppel betont: „Wir wollen diese Energie matchen und das Spiel auf unsere Seite ziehen.“ Für die Gunners wird entscheidend sein, defensiv wieder Stabilität zu finden und offensiv effizienter zu agieren. Kommentiert wird das Spiel von Robert Langer. Bulls und Vienna vor Sweep Kapfenberg hat sich mit zwei Siegen eine hervorragende Ausgangsposition geschaffen und kann die Serie vor eigenem Publikum beenden. Die Ergebnisse täuschen jedoch über den bisherigen Verlauf hinweg: Traiskirchen war in beiden Spielen über weite Strecken ebenbürtig, musste sich aber jeweils in einem schwachen Viertel entscheidend abhängen lassen. Auffällig ist zudem die Reboundüberlegenheit der Lions, die Kapfenberg bislang nicht kontrollieren konnte. Historisch spricht dennoch vieles für die Bulls: Zuletzt gelang es 2014 einem Team, einen 0:2-Rückstand in einer Serie zu drehen – das mussten die Steirer damals am eigenen Leib erfahren. Traiskirchen hat allerdings erst 2024 im Semifinale bewiesen, dass ein Ausgleich nach 0:2 möglich ist. Mit dem BC Vienna steht nach zwei souveränen Siegen ein weiterer Titelanwärter vor dem Einzug ins Semifinale. Besonders die mannschaftliche Geschlossenheit war bislang der Schlüssel: In Spiel zwei scorten sechs Spieler zweistellig. Für die Wiener wäre es bereits der fünfte Sweep in einem Viertelfinale. Die Dukes stehen hingegen mit dem Rücken zur Wand. Klosterneuburg konnte in der Vereinsgeschichte noch nie einen 0:2-Rückstand drehen, zudem spricht auch die aktuelle Form nicht für eine Wende: Aus den letzten neun Auswärtsspielen wurden nur zwei gewonnen. Ein zusätzlicher Faktor ist die Form von Connor Withers, der in dieser Serie bislang deutlich unter seinem Saisonschnitt bleibt. Um ein Ausscheiden zu verhindern, braucht es von den Dukes eine klare Leistungssteigerung auf beiden Seiten des Feldes. Ulrich Strauss kommentiert das Spiel! Alle Spiele werden live auf basketballaustria.tv übertragen.