win2day-BDSL-Finals: UBI daheim unter Zugzwang Die Ausgangslage ist nach Spiel eins eindeutig: Die Duchess setzten sich in eigener Halle mit 86:63 durch und bestätigten einmal mehr ihre dominante Form. Nach einem ausgeglichenen ersten Viertel kontrollierten die Niederösterreicherinnen die Partie ab dem zweiten Abschnitt und bauten ihren Vorsprung kontinuierlich aus. Maßgeblichen Anteil daran hatten Sigrid Koizar (19 Punkte, 14 Rebounds, 8 Assists), Sina Höllerl (23 Punkte) und Iva Sanseovic (16 Punkte, 11 Rebounds). „Wir haben im ersten Finalspiel eine gute Energie gehabt. Das wollen wir im zweiten Spiel genauso abrufen“, sagt Headcoach Diana Picorusevic. „Wir sind gut vorbereitet, spielen gerne in Graz und wollen die Serie auf 2:0 stellen.“ UBI Graz steht nach der deutlichen Niederlage bereits unter Druck, sieht aber durchaus Ansatzpunkte für Spiel zwei. Vor allem die erste Halbzeit mit vielen vergebenen Chancen und defensiven Problemen war ausschlaggebend für den klaren Rückstand. „Wir haben viele leichte Punkte liegen lassen und in der Defense nicht das umgesetzt, was wir wollten“, analysiert Headcoach Theresa Petricevic. „Es sind kleine Sachen, die wir ändern müssen. Ich bin mir sicher, dass wir in Graz vor unserem Heimpublikum ganz anders auftreten werden.“ Auch Kapitänin Anja Knoflach betont: „Das Gute ist, dass es eine Serie ist. Es ist erst ein Spiel. Wichtig ist jetzt, dass wir unseren Gameplan umsetzen.“ Für die Steirerinnen wird entscheidend sein, die Transition-Offense der Duchess sowie deren Überlegenheit am Rebound besser zu kontrollieren. Gleichzeitig gilt es, offensiv effizienter zu agieren und die eigenen Wurfchancen konsequenter zu nutzen. Klosterneuburg wiederum will an die kompakte Teamleistung aus Spiel eins anschließen und erneut über Defensive, Tempo und Tiefe im Kader zum Erfolg kommen. Iva Sanseovic formuliert die Zielsetzung klar: „Wir müssen dort weitermachen, wo wir am Donnerstag aufgehört haben.“ Mit einem Auswärtssieg könnten die Duchess einen großen Schritt Richtung Titelverteidigung machen. Graz hingegen benötigt vor eigenem Publikum eine klare Leistungssteigerung, um die Serie offen zu halten. Das Spiel wird live auf basketballaustria.tv übertragen.