Flamesbabes feiern „Threepeat“ in der BD2L Das Final-Wochenende bot alles, was das Basketball-Herz begehrt: Hochklassige Duelle, taktische Finesse und Spannung bis zur Schlusssirene. Am Samstag waren beide Semifinalspiele nichts für schwache Nerven. Zuerst sahen die Innsbruckerinnen gegen Enns bereits wie die sicheren Siegerinnen aus, die Oberösterreicherinnen machten es aber im Schlussabschnitt nochmals spannend und kamen noch bis auf zwei Punkte heran, die Wende ging sich knapp nicht aus und die Eagles waren verdient im Finale. Im zweiten Halbfinale begann Vienna 87 sehr konzentriert und setzte sich zu Mitte des zweiten Viertels um zehn Punkte ab. Ein 12:0-Run der Flamesbabes drehte die Partie komplett und ab diesem Zeitpunkt war es ein Kampf auf Biegen und Brechen. Die Führung wechselte mehrmals, erst neun Sekunden vor Schluss entschied ein Korbleger von Maria Taibl die Partie zu Gunsten der Flamesbabes. Enns holt Bronze Auch der Sonntag stand im Zeichen der Dramatik. Im „kleinen Finale“ um Platz drei konnte der BC Vienna 87 seine physische Überlegenheit unter den Körben nicht entscheidend nutzen. Die UBBC Lions Enns Ladies bewiesen den längeren Atem, zogen im Schlussviertel an den Wienerinnen vorbei und sicherten sich mit einem 48:43-Erfolg die Bronzemedaille. Finale: Routine schlägt Tiroler Kampfgeist Das große Finale war ein taktisches Schachspiel auf höchstem Niveau. Die Zuschauer sahen insgesamt 15 Führungswechsel, bis zum Ende des dritten Viertels konnte sich kein Team mit mehr als sechs Punkten absetzen. Erst im finalen Spielabschnitt spielte der Titelverteidiger seine ganze Erfahrung aus. Die Flamesbabes setzten sich zu Beginn des Viertels leicht ab und verwalteten diesen Vorsprung mit beeindruckender Souveränität. Zur MVP des Final Fours wurde Isabelle Fleischanderl, die im Endspiel mit 19 Punkten, zwölf Rebounds und drei Steals hervorstach, gekürt. Die Flamesbabes krönen sich nach einer nervenaufreibenden Saison erneut zum Meister. Wir gratulieren zum „Threepeat“ und einer herausragenden Teamleistung über das gesamte Wochenende! >>> STATISTIKEN zu den Final Four Spielen Foto: Basketball Austria / M. Solovei