win2day-BSL-Finals: Oberwart peilt zweiten Streich an, Kapfenberg will ausgleichen Der Titelverteidiger setzte sich am Samstag in Walfersam mit 77:72 durch und fügte den Bulls damit die erste Niederlage in den Play-offs 2026 zu. Entscheidender Faktor war ein dominantes drittes Viertel, das Oberwart mit 34:14 gewann. Gleichzeitig wurde aber auch deutlich, wie eng die Serie werden könnte: Kapfenberg gewann den Schlussabschnitt mit 22:4 und kämpfte sich noch einmal zurück. Genau dort wollen die Steirer nun ansetzen. „Wenn wir über 40 Minuten so spielen wie am Samstag im letzten Viertel, mache ich mir keine Sorgen. Wir wissen, dass wir sie schlagen können“, zeigt sich Bulls-Spieler Justin McCaw selbstbewusst. Oberwart richtet den Fokus ebenfalls auf die Kontrolle über die gesamte Spielzeit. „Nach drei Vierteln haben wir Spiel eins kontrolliert, im letzten Viertel aber die Konzentration verloren und Kapfenberg zurück ins Spiel kommen lassen. Genau das darf uns am Montag nicht noch einmal passieren“, betont Gunners-Coach Horst Leitner. Entscheidend werde sein, „auch dann unseren Rhythmus und unsere Struktur zu behalten, wenn versucht wird, das Spiel über permanente Grenzgänge im körperlichen Bereich und enorme physische Einwirkung zu dominieren.“ Auch Renato Poljak fordert Konstanz: „Wir müssen an die Samstagsleistung anschließen. Die Fehler im letzten Viertel müssen wir abstellen. Vor unseren Fans wollen wir den zweiten Sieg holen.“ Die Voraussetzungen für das nächste intensive Duell sind gegeben: Spiel eins war geprägt von viel Physis und Runs auf beiden Seiten. Nun will Oberwart den Heimvorteil nutzen und die Serie in Richtung Titel-Hattrick lenken, Kapfenberg dagegen den Ausgleich erzwingen und sich das Heimrecht zurückholen.