win2day BSL: Meisterschaft wird in Spiel fünf entschieden Kapfenberg hat sich diese Chance mit einer eindrucksvollen Aufholjagd erarbeitet. Nach einem 0:2-Rückstand in der Serie gewannen die Bulls die vergangenen beiden Partien und erzwangen mit einem 88:80-Auswärtssieg am Donnerstag das Entscheidungsspiel vor eigenem Publikum. „Spiel fünf – etwas, das diesen Sport so interessant macht. Alles wird in einem Spiel entschieden, eine gesamte Serie. Wir haben uns den Heimvorteil erarbeitet und diesmal werden wir bereit sein, 100 Prozent zu geben und uns den Titel zu holen“, sagt Bulls-Kapitän Nemanja Krstic. „Es wird schwierig, aber wir wollen vor unseren Fans einfach alles geben und am Ende feiern.“ Für Oberwart bietet sich trotz der zuletzt verlorenen Heimpartie weiterhin die Chance auf den fünften Meistertitel der Vereinsgeschichte und den „Threepeat“. „Nach einer intensiven Serie über fünf Spiele haben wir jetzt in Kapfenberg die Chance, uns für die gesamte Saison zu belohnen und unseren Fans das zu geben, was sie sich verdient haben“, sagt Gunners-Coach Horst Leitner. „Uns ist aber auch bewusst, dass das nur möglich sein wird, wenn wir über 40 Minuten an unserem Limit agieren.“ Erstes Spiel 5 in den Finals seit 2014 Erstmals seit der Saison 2014 geht ein Finale der win2day Basketball Superliga wieder über die volle Distanz. Damals setzte sich Güssing nach einem 0:2-Rückstand noch gegen Kapfenberg durch. Insgesamt ist es erst das elfte entscheidende fünfte Finalspiel seit Einführung der Play-offs. Historisch spricht dabei vieles für das Heimteam: Sieben der bisherigen zehn Final-Entscheidungsspiele wurden vom Gastgeber gewonnen. Zuletzt gelang Kapfenberg 2021 im Viertelfinale gegen den BC Vienna ein Erfolg in einem Spiel fünf. Oberwart bringt seinerseits Erfahrung in solchen Situationen mit und gewann seine letzten vier Game-5-Partien – zuletzt im diesjährigen Halbfinale gegen den BC Vienna. Die bisherigen Finalspiele dieser Serie haben gezeigt, wie eng die beiden besten Mannschaften der Saison beieinander liegen. Oberwart gewann die ersten beiden Begegnungen jeweils knapp, ehe Kapfenberg mit zwei überzeugenden Leistungen zurückschlug und die Serie ausglich. Vor Spiel fünf heißt es nun aber endgültig für beide Teams: „Do-or-Die“.