32 Athleten auf Long-List für WM-Qualifikationsspiele gegen Polen und Lettland Für Österreichs Herren-Nationalteam geht die Qualifikation für den FIBA World Cup 2027 in die entscheidende Phase: Am Freitag, den 3. Juli 2026 (18.00 Uhr), steht in der Sport Arena Wien mit dem Duell gegen den ungeschlagenen Tabellenführer Polen das letzte Heimspiel der aktuellen European Qualifier-Stage an. Österreich hat im vergangenen „Window“ mit einem dramatischen 88:87-Auswärtssieg in den Niederlanden den ersten Erfolg eingefahren und damit seine Chancen auf den Aufstieg in die nächste Qualifikationsphase am Leben gehalten. „Wir haben dieses Spiel mit dem Herz gewonnen“, betonte Head Coach Aramis Naglic damals nach seinem ersten Sieg als Teamchef – diesen Drive will Rot-Weiß-Rot nun ins nächste Heimspiel mitnehmen. Die Long-List für das anstehende Qualifikations-Window wird von Österreichs einzigem NBA-Spieler Jakob Pöltl angeführt. Auch mit den rot-weiß-roten College-Assen laufen Gespräche ob eines Einsatzes Anfang Juli. Der Großteil der Spieler ist in der win2day Basketball Superliga engagiert. Acht BSL-Klubs stellen zumindest einen Athleten. Vizemeister Oberwart Gunners bietet die meisten Akteure auf (5). Kader Österreich: Bogic Vujosevic (Timisoara), Sebastian Käferle (Oberwart), Daniel Friedrich (Gmunden), Miro Zapf (Gmunden), Jakob Szkutta (Eisenstadt), Lukas Cvetkova (Vienna), Lukas Hahn (Eisenstadt), Elvir Jakupovic (Wels), Thomas Klepeisz (vereinslos), Timo Lanmüller (Vechta, GER), Nico Zeleznik (Klosterneuburg), Erol Ersek (Heidelberg, GER), Sylven Landesberg (Klosterneuburg), Jakob Lohr (Gmunden), Benjamin Schuch (NCAA), Elias Wlasak (Klosterneuburg), Florian Köppel (Oberwart), Edi Patekar (Oberwart), Omer Suljanovic (NCAA), Aron Stazic (Vienna), Daniel Grgic (Kapfenberg), Starlin Inoa Gil (Wels), Nordin Kapic (NCAA), Renato Poljak (Oberwart), Rashaan Mbemba (NCAA), Fynn Schott (NCAA), Jakob Pöltl (NBA), Marvin Ogunsipe (Crailsheim), Daniel Köppel (Oberwart), Erik Dietz (Traiskirchen), David Fuchs (NCAA), Konstantin Sauer (Eisenstadt). Erfolgreiche Revanche als Boost für Showdown Das Hinspiel verlor Österreich auswärts mit 78:90 – vor heimischem Publikum will die rot-weiß-rote Auswahl nun Revanche nehmen und sich die perfekte Ausgangsposition für den drei Tage später stattfindenden Showdown gegen Lettland sichern. Ein Sieg würde Österreich im Kampf um einen Platz in den Top 3 und damit um den Aufstieg in die nächste Qualifikationsphase einen enormen Boost verschaffen. Fotocredit: Michael Meindl