3x3-Damen buchen Viertelfinal-Ticket – Vienna in Amsterdam auf Rang neun Nach der verpassten EM-Qualifikation starteten die 3x3-Damen furios in das Turnier in Aserbaidschan. Gegen Ägypten geriet Rot-Weiß-Rot zwar zunächst in Rückstand, fand aber dann – auch dank fünf erfolgreicher Zweier – auf die Siegesstraße. Magdalena Schmidt und Alexia Allesch waren mit je sechs Zählern beste Werferinnen des Spiels. Im zweiten Gruppenspiel kam es erneut zum Duell mit der Ukraine, das es zuletzt schon im entscheidenden EM-Qualifikationsspiel gab. Erneut hatten die Ukrainerinnen die Nase vorne. Das 13:19 reichte den Österreicherinnen aber zum Aufstieg ins Viertelfinale, wo Deutschland wartet. Spielbeginn ist am Sonntag um 15:00 Uhr. "Wir kennen die Deutschen ziemlich gut, aber der Fokus liegt mehr auf unserem Spiel. Wir müssen uns auf die Details fokussieren und bis zum Ende hustlen. Wir sind bereit", so Allesch. Gute Leistung des Team Vienna wird nicht belohnt Das Team Vienna hatte schon in der Qualifikation am Freitagabend mit einigen verwandelten Distanzwürfen angedeutet, dass es das Visier eingestellt hatte. Zum Auftakt des Hauptbewerbes gegen die Skyliners (GER) legten die Wiener aber noch einmal nach. Neun von 16 Zweier fanden ihr Ziel – allein Top-Scorer Fabio Söhnel (8) war viermal von "draußen" erfolgreich. Im Abend-Spiel gegen Toulouse (FRA) waren die Österreicher dann nicht vom Glück verfolgt. Nur zwei von 15 Versuchen aus dem Zweier-Bereich fanden ihr Ziel, auch "inside" schauten nur sechs Zähler heraus. Die Partie endete schlussendlich 21:11 für die Franzosen, die ihrerseits eine knappe 21:18-Niederlage gegen die Skyliners hinnehmen musste. Aufgrund zu weniger erzielter Punkte zog Vienna im Dreiervergleich schlussendlich den Kürzeren und musste als Neunter die Heimreise antreten. "Es ist ein sehr bitteres Ende des Turniers. Wir haben uns sehr gut geschlagen, dafür, dass wir in der Qualifikation spielen haben müssen", sagte Söhnel, der das letzte Gruppenspiel angeschlagen absolvierte. Der Vorarlberger war von seinem Gegenspieler hart am Knie getroffen worden. "Gegen Toulouse hat man gemerkt, dass wir den vielen Spielen und Turnieren der vergangenen Wochen ein wenig Tribut zollen mussten."