3x3-Damen glänzen mit Platz drei in Aserbaidschan Einen Tag nach dem 17:13 über Ägypten und dem 13:19 gegen die Ukraine startete das Damen-Nationalteam stark ins Viertelfinale gegen Deutschland. Erst nach rund sechs Minuten hatten die Österreicherinnen die erste brenzlige Phase zu überstehen. Doch die kurzzeitige 8:6-Führung der Olympiasiegerinnen hielt nicht lange – rund zwei Minuten vor dem Ende stand es 9:9. In der Schlussphase hatte das ÖBV-Quartett dank starker Aktionen in der Zone die Nase vorne – 12:11. Anja Fuchs-Robetin war mit sechs Zählern beste heimische Werferin. Im Semifinale wartete dann Asienmeister und Vizeweltmeister Australien. Nach ausgeglichener Anfangsphase setzten sich schlussendlich die physisch starken Australierinnen 12:17 durch. Mit Platz drei, dem besten Abschneiden auf der Women's Series seit dem Final-Einzug in Bordeaux im August 2025, konnten Allesch & Co. aber zufrieden sein. "Wir haben einmal mehr gezeigt, dass wir auf dem höchsten Level spielen können", betonte die Kärntnerin. Youngster Magdalena Schmidt, beim Turnier in Wien in der U23 Nations League im Einsatz, fügte sich bei ihrem ersten Auftritt auf höchster 3x3-Ebene seit rund zwei Jahren nahtlos ins Team ein. "Auch mit verändertem Kader haben wir es geschafft, bei unseren Basics zu bleiben, haben gekämpft und wirklich gut zusammengespielt", so Allesch. Eine Woche nach dem Vorrunden-Aus in Wien gegen die Weltklasse-Teams Kanada und Frankreich sowie dem im Entscheidungsspiel verpassten EM-Startplatz beim Qualifikationsturnier in Rumänien am Mittwoch sind die 3x3-Damen nun wieder zurück in der Erfolgsspur. "Nach den bitteren Resultaten der vergangenen Turniere haben wir die richtige Antwort gegeben. Nächstes Mal wollen wir ins Finale", unterstrich Allesch.