MU18 hat Detailvorbereitung auf A-Europameisterschaft gestartet Ziemlich genau einen Monat vor Beginn der kontinentalen Titelkämpfe in Trentino, Italien (ab 25. Juli 2026), ist das österreichische MU18-Nationalteam in Wels zusammengekommen. Der Roster war bis auf drei Akteure komplett: Tobias Rak und Jonas Mendl fehlten verletzungs- bzw. krankheitsbedingt, Pierce Thompson wird aufgrund akademischer Verpflichtungen erst zu einem späteren Zeitpunkt zum Team stoßen. Grundstein für erfolgreiche Defensive gelegt Die vier Trainingstage fanden bei großer Hitze statt, dadurch wurde auch der Umfang etwas reduziert. „Die Jungs haben aber unfassbar intensiv und brav gearbeitet. Vor allem im defensiven Bereich haben wir einen Grundstein legen können. Offensiv sind wir mit dem Anforderungsprofil des schnellen Spiels noch ein wenig überfordert. Aber wir stehen erst am Anfang der Vorbereitung und ich bin zuversichtlich, dass wir bereits am kommenden Wochenende beim Camp in Kroatien und den beiden Testspielen dort eine weitere Entwicklung erkennen werden“, fasst Head Coach Sebastian Waser zusammen. „Über 25 Minuten sehr ordentlich ausgesehen“ Zum Abschluss des Trainingslagers hat die Mannschaft ein Testspiel gegen die Slowakei absolviert. Gegen die A-Nation zeigte Rot-Weiß-Rot, das bis zur 26. Minute in Führung lag, eine gute Leistung und verlor am Ende mit 62:70. „Obwohl wir in dieser Konstellation zuvor noch nie zusammengespielt haben, hat das über 25 Minuten sehr ordentlich ausgesehen. Wir haben das Spiel gut kontrolliert, dann sind wir aber, der Kondition geschuldet, immer schlampiger geworden, haben zu viele Turnover gemacht und nicht mehr verteidigt. Die Niederlage war am Ende verdient – das Ergebnis ist aber in einer Vorbereitungsphase immer zweitrangig“, so der Oberösterreicher und aktuelle Cheftrainer von win2day Basketball Superliga-Viertelfinalist Wels. Mit 15 Punkten war Lenny Benczak vom BC Vienna bester Werfer. Das weibliche U18-Nationalteam, betreut von Beata Renertova, kommt von 3. bis 5. Juli zusammen und startet die Detailvorbereitung in Tulln. Fotocredit: Uwe Winter Fotos