WU16 kann gegen A-Nation Kroatien je eine Hälfte mithalten Schon im ersten Vergleich hielt Österreich zunächst gut mit. Nach einem ausgeglichenen ersten Viertel (17:21) setzte sich Kroatien mit einem starken zweiten Abschnitt entscheidend ab und gewann schließlich mit 69:51. Die Österreicherinnen entschieden zwar das Reboundduell mit 46:38 für sich, hatten gegen die intensive Verteidigung der Gastgeberinnen aber große Probleme. Insgesamt 44 Ballverluste sowie lediglich 50 Prozent Trefferquote von der Freiwurflinie verhinderten ein engeres Ergebnis. Beste Werferin war Mia Reindl mit einem Double-Double aus 12 Punkten und 10 Rebounds, Joan Oriakhi steuerte neun Zähler bei. Auch im zweiten Test erwischte Rot-Weiß-Rot einen starken Start und entschied das erste Viertel mit 15:13 für sich. Nach der Pause erhöhte Kroatien jedoch Tempo und Intensität deutlich und setzte sich schließlich klar mit 87:49 durch. Erneut machten sich die hohe Turnoverquote (49:25) sowie die körperliche Überlegenheit der Gastgeberinnen unter dem Korb bemerkbar. Positiv hingegen die individuellen Leistungen einiger Spielerinnen: Paula Havlicek erzielte 11 Punkte und sechs Rebounds, Jana Mayr kam auf neun Zähler. Emilia Winkler überzeugte mit sieben Punkten, elf Rebounds und fünf Steals. Vor allem in den Anfangsphasen beider Partien zeigte sich somit, dass die Mannschaft gegen hochkarätige Gegner mithalten kann. Bis zum Start der FIBA U16 Women's EuroBasket Division B gilt es nun, die Ballverluste zu reduzieren und die Intensität über die gesamte Spielzeit aufrechtzuerhalten. Die Europameisterschaft Division B findet von 6. bis 22. August statt. In der Dreiergruppe C trifft Rot-Weiß-Rot in Bertrange (Luxemburg) auf Finnland und die Ukraine. Infos zum Turnier.