Vienna triumphiert am Hauptbahnhof und löst Masters-Ticket Nach zahlreichen Tour-Stops quer durch Österreich trafen die besten Teams der Gesamtwertung und ausgewählte Wildcard-Teams zum Showdown vor der BahnhofCity des Wiener Hauptbahnhofs aufeinander. Das große Saisonfinale der 3x3 Tour Austria hielt dabei, was es im Vorfeld versprochen hatte. Die Favoritenrolle lag bei Vorjahressieger Team Vienna mit Enis Murati, Toni Blazan, Nico Kaltenbrunner und Matthias Linortner. Für Linortner war es dabei ein ganz besonderer Tag: Der langjährige 3x3-Nationalspieler kehrte 410 Tage nach seinem Kreuzbandriss auf den Court zurück. Souveräner Weg ins Finale Schon in der Gruppenphase unterstrich Vienna seine Favoritenrolle. Zum Auftakt setzte sich das Team gegen 3x3 Lacarak Sonze klar 21:5 durch. Anschließend gewann das Quartett auch gegen 3x3 Stock City Blue aus Stockerau mit 21:7 und zog souverän ins Viertelfinale ein. In der ersten K.o.-Runde ließen die Wiener nichts anbrennen. Gegen 3x3 Klosterneuburg stand am Ende ein 21:11 auf der Anzeigetafel. Im Halbfinale wartete mit 3x3 Borci Wels schließlich ein stärkerer Gegner. Doch auch hier bewies Vienna seine Klasse und setzte sich mit 21:12 durch. Im Finale kam es damit zum Duell mit 3x3 Tulln. Vienna erwischte auch dort den besseren Start und brachte die Partie schließlich souverän mit 21:14 nach Hause. Damit holte sich das Team nicht nur den Turniersieg, sondern auch das einzige vergebene Ticket für das World-Tour-Masters im chinesischen Deqin (26. bis 27. September). Linortner: „Ein perfekter Tag!“ Für Matthias Linortner hätte das Comeback kaum schöner verlaufen können. Nach seinem langen Weg zurück auf den Court durfte der 29-Jährige beim "Heimturnier" jubeln. "Was für ein perfekter Tag! Wieder einmal gemeinsam mit den Jungs in die "Schlacht" zu ziehen, war extrem cool. Intensität und Energie waren super. Ich bin extrem froh, weil Knie und Achillessehne super mitgemacht haben und wir das Masters-Ticket geholt haben. Und das ganze noch an meinem ersten Hochzeitstag", sagte Linortner, dessen Frau Julia mit vielen Freunden und Bekannten zum Anfeuern auf den Hauptbahnhof gekommen war und beim 29-Jährigen für große Emotionen sorgten. Nach seinem Kreuzbandriss bei der Weltmeisterschaft 2025 hatte Linortner über ein Jahr auf die Rückkehr in den Wettkampf warten müssen.