Aserbaidschan-Hattrick und Masters-"Comeback": 3x3-Teams vor wichtigen Turnieren "Endlich wieder ein Masters", kann Fabio Söhnel die Rückkehr in die "Königsklasse" der FIBA 3x3 World Tour kaum erwarten. Rund zwei Monate hat das Team Vienna aufgrund verpasster Qualifikationen kein Masters mehr bestritten. Seither traten die Wiener zwar bei zahlreichen Challenger- und Quest-Turnieren an. Die angepeilten Startplätze für die höchste 3x3-Ebene hat das aber "nur" beim Finale der 3x3 Tour Austria in Wien und vor einigen Wochen auf La Reunion eingebracht. Der dritte Platz beim Challenger im französischen Übersee-Département führte für das ÖBV-Team nach Lausanne. "Das Turnier ist extrem wichtig für uns – und für unsere Saison", weiß Söhnel vor dem Auftritt in der Schweiz. Der Vorarlberger und seine Teamkollegen warten in dieser Saison noch auf einen Masters-Titel, der seit 2022 in jeder Saison zumindest einmal gelang. Zu selten konnten die Trainingsleistungen bei den großen Events abgerufen werden. "Es liegt an uns, zu beweisen, dass wir es in uns haben. Wir wissen, dass wir eine der besten Mannschaften der Welt sind, auch die 3x3-Welt weiß das. Wir müssen es aber wieder aufs Feld bringen", fordert Söhnel. In der Vorrunde trifft Vienna am Freitag auf Raudondvaris (LTU/18:40 Uhr, MESZ) und Shibuya (JPN/20:40 Uhr). Die Top-2 kommen ins Viertelfinale. Damen kehren nach Aserbaidschan zurück Auch die 3x3-Damen warten noch auf den ersten Titel – nicht nur in dieser Saison, sondern in der Geschichte der FIBA 3x3 Women's Series. Allerdings war das Quartett mit Alexia Allesch, Anja Fuchs-Robetin, Simone Sill und Sigi Koizar in den vergangenen Monaten schon mehrmals knapp dran. Vor allem Aserbaidschan war für die ÖBV-Auswahl zuletzt ein guter Boden. In Sumgait (3.) und Baku (2.) standen die Österreicherinnen zuletzt jeweils am "Stockerl". Am Samstag kehren Allesch & Co. beim Women's-Series-Stop im Sea Breeze Resort zurück ans kaspische Meer. "Nachdem wir zuletzt in Bukarest (Platz 8; Anm.) nicht an unsere Bestleistung herangekommen sind, müssen wir wieder einen Zahn zulegen. Wir haben ein gutes Team, das es immer in die K.o.-Phase schaffen kann. Diesmal wollen wir auch ab dem Viertelfinale wieder besser performen", so Allesch. "Das Ziel ist es, das Finale zu erreichen", ergänzt die Kärntnerin. Österreich bekommt es am Samstag zunächst mit einem Qualifikanten (13:00 Uhr, MESZ) und anschließend mit Madrid (ESP/14:50 Uhr) zu tun. Für das Damen-Nationalteam, das ausschließlich aus 5-gegen-5-Profi-Spielerinnen besteht, könnte es schon das letzte Turnier auf der FIBA 3x3 Women's Series in dieser Saison sein.