3x3-Herren holen mit Platz vier in Lausanne bestes Saisonergebnis Dabei starteten die Wiener am Freitag mit einer 16:21-Niederlage gegen das litauische Top-Team Raudondvaris in das Turnier. Drei Zweier – bei keinem Fehlwurf – von Top-Scorer Toni Blazan (7) waren für die Österreicher dabei nicht genug. Dafür erledigte Vienna die Pflichtaufgabe gegen das japanische Team aus Shibuya anschließend souverän. Nach einer 17:11-Führung gab es am Ende einen 21:17-Erfolg und den Einzug ins Viertelfinale. Erneut war Blazan (8) bester Werfer. "Revanche" gegen Cibona, "Krimi" gegen Bonn Am Samstag revanchierte sich das ÖBV-Quartett dann an Cibona. Gegen die Kroaten hatte es vor zwei Wochen beim Challenger in Darchan (Mongolei) noch eine bittere 17:20-Viertelfinal-Niederlage gesetzt. Diesmal behielten jedoch die rot-weiß-roten Basketballer die Oberhand. Angeführt von Blazan (9), der als fünftbester Scorer des Turniers abschloss, und Kaltenbrunner (8) stürmte Vienna zu einem 21:17 – und erstmals in dieser Saison in ein Masters-Semifinale. In der Vorschlussrunde war dann nach einem packenden Duell gegen die Baskets Bonn Endstation. Gegen die späteren Turniersieger aus Deutschland unterlagen die Österreicher knapp 16:18. Die Punkte-Ausbeute von Enis Murati (8) wurde nur von Turnier-MVP Fabian Giessmann (9) getoppt. "Wir sind extrem happy über den vierten Platz, aber unser Potenzial ist noch nicht ausgeschöpft. Wir haben immer noch Probleme, gegen Top-Mannschaften zu gewinnen", bilanzierte Kaltenbrunner. "Aber erstmals seit langem reisen wir wieder erhobenen Hauptes von einem Turnier ab." Vienna muss Schwung in zweite Saisonhälfte mitnehmen Nach einer durchwachsenen ersten Saisonhälfte – Vienna war bei fünf von neun Masters dabei, stand zweimal im Viertel- und nun auch einmal im Halbfinale – rangieren die 3x3-Herren (11.) knapp außerhalb der Top-10 der diesjährigen World-Tour-Standings. Für die Teilnahme am Tour-Finale in Rio de Janeiro (12. bis 13. Dezember) brauchen Kaltenbrunner & Co. unbedingt weitere Masters-Teilnahmen. Acht Events der Top-Kategorie stehen noch auf dem Programm, bei fast allen hat Vienna noch theoretische Chancen auf eine Teilnahme. Die nächste Möglichkeit, ein Ticket zu lösen, bietet sich bei einem sogenannten Quest-Turnier im belgischen Antwerpen (26. August). Nur der Turniersieger ist beim Masters im mongolischen Dsaisan (14. bis 15. November) dabei.