WU16 beendet EM nach Niederlage gegen Luxemburg auf Rang sechs Österreich erwischte im letzten Spiel den besten Start bei dieser Europameisterschaft. Offensiv wurde der Ball bewegt, die Würfe fielen und Rot-Weiß-Rot setzte sich noch im ersten Viertel auf 25:12 ab. Mit einer 27:16-Führung ging es in die erste Pause. Luxemburg ließ sich davon allerdings nicht beeindrucken. Die Gastgeberinnen arbeiteten sich bereits im zweiten Viertel zurück und verkürzten bis zur Halbzeit auf 40:43. Nach dem Seitenwechsel kippte die Partie endgültig: Ein 11:0-Lauf machte aus einem österreichischen 43:39-Vorsprung eine 50:43-Führung für Luxemburg. Österreich blieb zwar bis in den Schlussabschnitt in Reichweite, konnte das Momentum aber nicht mehr zurück auf seine Seite holen. Erneut erwiesen sich die Ballverluste als großes Problem. 32 Turnover und eine Feldwurfquote von 38,8 Prozent waren am Ende zu viel, um den starken Beginn in einen Sieg umzumünzen. Starke individuelle Leistungen Emilia Winkler führte Österreich mit 19 Punkten und sieben Rebounds an und traf sechs ihrer sieben Würfe aus dem Feld. Mia Reindl kam auf 17 Punkte, drei Assists und drei Steals, Joan Iziengbuwa Oriakhi überzeugte mit 16 Punkten und fünf Assists. Lorena Petrusic steuerte acht Zähler bei. Anika Hofer sammelte starke zehn Rebounds. Damit endet die Europameisterschaft für Österreich mit drei Niederlagen aus drei Spielen und Rang sechs im Luxemburger Sechserfeld. Die Leistungen gegen Finnland und Luxemburg zeigten zwar eine klare Steigerung gegenüber dem Auftakt gegen die Ukraine, über 40 Minuten fehlte der jungen Mannschaft aber noch die nötige Konstanz. Head Coach Damir Kuranovic zieht entsprechend ein selbstkritisches Fazit: „Mit dem sechsten Platz von sechs Mannschaften können und wollen wir nicht zufrieden sein. Es hat an Konstanz, Konsequenz und teilweise auch an der nötigen Energie gefehlt. Auch individuell, technisch und taktisch hat uns in vielen Bereichen die nötige Qualität gefehlt.“ Kritisch sieht Kuranovic auch den Turniermodus. „Dass wir leider nur drei Spiele bestreiten konnten, ist für ein internationales Turnier auf diesem Niveau aus unserer Sicht einfach zu wenig. Gerade junge Spielerinnen brauchen solche Spiele, um Erfahrungen zu sammeln und sich weiterzuentwickeln.“ Nun gelte es, die richtigen Schlüsse aus dem Sommer zu ziehen. „Diese Europameisterschaft soll für die Spielerinnen ein Anstoß sein, weiter hart zu arbeiten und sich in allen Bereichen weiterzuentwickeln.“ WU16 EuroBasket Division B, Bertrange, Spiel um Platz 5: Österreich – Luxemburg 77:85 (27:16, 16:24, 13:22, 21:23) Österreich: Emilia Winkler 19 (7 Rebounds), Mia Reindl 17 (3 Rebounds, 3 Assists, 3 Steals), Joan Iziengbuwa Oriakhi 16 (5 Assists, 2 Steals), Lorena Petrusic 8 (4 Rebounds, 3 Steals), Paula Havlicek 7 (8 Rebounds, 4 Steals, 3 Assists), Divine Chinedu 4, Anika Hofer 3 (10 Rebounds, 2 Steals), Julia Sina McCarthy 2, Jessica Pena Huertas 1.