UBI Graz' Comeback wurde nicht belohnt UBI startete furios in die Partie und überzeugte in den ersten sechs Minuten mit hoher Intensität und viel Energie. Schnell konnte sich das Grazer Team einen Vorsprung von zehn Punkten erspielen. Danach verlor UBI jedoch etwas den Rhythmus und fand nicht mehr in den gewünschten Spieltempo zurück. Ilirija nutzte diese Phase konsequent und arbeitete sich Schritt für Schritt zurück ins Spiel. Auch nach der Halbzeit erwischten die Sloweninnen den besseren Start und konnten ihren Vorsprung zwischenzeitlich auf 14 Punkte ausbauen. Doch UBI gab sich nicht geschlagen. Nach einer Auszeit kam das Grazer Team mit deutlich mehr Aggressivität und Einsatz zurück auf das Spielfeld. Mit großem Kampfgeist gelang es, Ilirija in dieser Phase kaum noch zu Punkten kommen zu lassen. Punkt für Punkt schmolz der Rückstand. Im vierten Viertel belohnte sich UBI schließlich für die starke Aufholjagd. Rund fünf Minuten vor dem Ende war die Partie wieder völlig offen und UBI Holding Graz konnte sogar die Führung übernehmen. In dieser Phase schien der zweite Sieg im zweiten WABA-2-Spiel zum Greifen nahe. In den letzten Minuten fehlten jedoch die nötigen Kräfte, um die Führung bis zum Ende zu verteidigen. Ilirija fand in den entscheidenden Momenten zurück ins Spiel und setzte sich letztlich mit 79:68 durch. Topscorerinnen der Grazerinnen waren Simone Sill (21), Khrystyna Kulesha (20) und Jade Hill (19). Head Coach Resa Petricevic: „Wir sind sehr froh, dass wir gestern mit einem wichtigen Sieg in die WABA-2-Saison gestartet sind. Heute hatten wir mit Ilirija einen sehr starken Gegner aus Slowenien. Sie konnten sich früh eine Zehn-Punkte-Führung erspielen und lagen zwischenzeitlich sogar mit 14 Punkten vorne. Wir haben es aber geschafft, zurückzukommen und das Spiel zu drehen. Diese Aufholjagd hat uns sehr viel Kraft gekostet, sodass wir körperlich in den letzten Minuten nicht mehr voll dagegenhalten konnten. Trotzdem können wir mit dem Verlauf dieses Turniers und unserer Leistung insgesamt zufrieden sein.“ Text: UBI Holding Graz Foto: B. Kohlmaier