Aramis Naglic bleibt Head Coach des Herren-Nationalteams „Ich hasse es zu verlieren. Und nach den letzten vier Spielen, die wir mit einem sehr jungen, unerfahrenen Kader absolvieren mussten und auch verloren haben, war für mich klar: Das können wir besser – und das wollen wir nun beweisen“, erklärt Aramis Naglic, der seit September 2025 Head Coach des österreichischen Herren-Nationalteams ist. Dass es in den letzten Spielen nicht ganz rund lief, führt der Kroate auch auf die vielen verletzungsbedingten Ausfälle zurück: „Wir hatten viele wichtige Spieler, die nicht einsatzbereit waren (Landesberg, Ogunsipe, Käferle, Brajkovic; Anm.) – und dadurch haben wir ein wenig unseren Drive und unsere Identität verloren“, weiß Naglic. Dann habe auch das Fehlen der College-Spieler im Sommer zusätzliche personelle Herausforderungen gebracht. „Mein Hauptziel für die nächsten beiden ‚Windows‘ ist es, unseren Kader wieder schrittweise zu vergrößern. Einige Athleten werden zurückkehren und gemeinsam mit jenen jungen Spielern, die zuletzt überzeugt haben, eine schlagkräftige Mannschaft formen. Meine Motivation ist es, diese Mannschaft auf das gleiche oder noch bessere Niveau zu heben als nach meinen ersten Spielen.“ Damals bot die rot-weiß-rote Auswahl den beiden EM-Teilnehmern Polen und Lettland lange die Stirn. „Wenn wir es schaffen, diese Performance wieder auf das Parkett zu bringen, haben wir gute Chancen, die nächsten beiden Spiele zu gewinnen“, sagt Naglic. „Wir freuen uns, dass Aramis das Nationalteam auch in den kommenden Spielen betreuen wird. Wir kommen jetzt in die entscheidende Phase des EuroBasket-2029-Qualifikationszyklus, in der es darum geht, die finalen Plätze für die EM-Qualifikation zu sichern. Wir sind davon überzeugt, dass Aramis der richtige Mann ist, um die Mannschaft wieder in die Spur zu bringen und gemeinsam mit dem Team erfolgreich zu sein“, erklärt ÖBV-Generalsekretär Aldin Saracevic. In den beiden ausstehenden Begegnungen der zweiten Phase der FIBA EuroBasket 2029 Pre-Qualifiers trifft Österreich auf Zypern (29. November um 18.00 Uhr | Sport Arena Wien) und Nordmazedonien (25. Februar auswärts). Nach zwei Niederlagen hat Rot-Weiß-Rot nur noch eine theoretische Chance auf den Gruppensieg und den direkten Aufstieg in die EM-Qualifikation. Dennoch geht es in diesen beiden Partien um „Ranking Points“, die die Gruppeneinteilung in der letzten Phase der Pre-Qualifikation beeinflussen können. FIBA EuroBasket 2029 Pre-Qualifiers Phase zwei: 27. August 2026 um 18.00 Uhr MESZ | Zypern – Österreich 77:72 30. August 2026 um 16.05 Uhr | Österreich – Nordmazedonien 59:91 29. November 2026 um 18.00 Uhr | Österreich – Zypern (Sport Arena Wien) 25. Februar 2027 | Nordmazedonien – Österreich >>> ALLE INFOS ZUR EM-QUALIFIKATION