Meldung vom 03.04.2025
Die österreichische Bundesregierung muss sparen. In allen Bereichen werden Einsparungen in der Höhe von 15 Prozent kolportiert – auch im Sport. Der Österreichische Basketballverband und alle übrigen Verbände sind sich einig, dass diese Kürzung um ein Vielfaches mehr Schaden brächte als Nutzen.
Sport ist ein Bereich, in dem mit verhältnismäßig geringem Mitteleinsatz ein enormer gesellschaftlicher Mehrwert erzielt werden kann. Ein Einschnitt von 15 Prozent des im Ressort-Vergleich relativ kleinen Sportbudgets des Bundes brächte dem Staat nur eine symbolische Ersparnis, während gleichzeitig viele Hebeleffekte des Sports außer Kraft gesetzt würden – mit gravierenden Auswirkungen, sowohl im Spitzen- als auch im Breitensport. Nachhaltige Einsparungen für die Republik seien eigentlich nicht durch Kürzungen, sondern durch gezielte Investitionen in Sport und Bewegung zu erzielen.
„Wir haben über die letzten Jahre einen enormen Zulauf an Kindern und Jugendlichen verzeichnet. An allen Standorten gehen die Mitgliederzahlen nach oben. Die Begeisterung für Basketball ist ungebrochen. Unsere täglichen Herausforderungen liegen etwa im Bereich der nicht ausreichend zur Verfügung stehenden Sportstätteninfrastruktur und aktuell eingeschränkter Anzahl an Trainerinnen und Trainern. Die geplanten Einsparungen wären ein massiver Einschnitt in unsere Entwicklung – und hätten sogar zur Folge, dass wir interessierten Kindern und Jugendlichen den Zugang zu unserem Sport verwehren müssten. Und das ist das letzte, was unsere Vereine und auch ich wollen“, betont ÖBV-Präsident Helmut Niederhofer.
Ende für dringend notwendige Sportstättenoffensive
Niederhofer pocht vor allem auf die dringend notwendige Sportstättenoffensive: „Diese würde mehrfach punkten: der Wirtschaft geht es besser, den Spitzen- und Breiten-Sportler*innen geht es besser, dem Gesundheitssystem geht es besser.“ Die kolportierten Einsparungen seien das Ende dafür und würden die Entwicklung des Sports in Österreich um viele Jahre verzögern.