Meldung vom 06.02.2026
16 heimische Basketball-Vereine engagieren sich ab dem am Montag beginnenden Semester im Rahmen der österreichweiten Initiative „Tägliche Bewegungseinheit“ an Schulen. In insgesamt fast 4.000 Einheiten in nur fünf Monaten kommen hunderte Kids (erstmals) mit Basketball in Verbindung. Mit ihrem Engagement tragen die Klubs zu einem aktiven, gesunden Lebensstil unserer Kinder bei. Im kommenden Schuljahr wird das von den Ministerien für Bildung und Sport finanzierte Projekt weiter ausgebaut und könnte zu einem Zuwachs an jungen Vereinsmitgliedern führen.
Durch die „Tägliche Bewegungseinheit“ soll körperliche Aktivität nicht nur selbstverständlicher Bestandteil des Kindergarten- und Schul-Alltags sein und bleiben, sondern auch eine Ergänzung zum dortigen Turn- und Sportunterricht.
An dieser Stelle kommen die Basketball-Vereine ins Spiel, die mit ihrem Angebot direkt an die Schulen gehen, um Kinder für das orangene Leder – und die Bewegung außerhalb der regulären Unterrichtszeit – zu begeistern.
Nicht weniger als 16 Basketball-Klubs aus sechs Bundesländern – Wien, Niederösterreich, Oberösterreich, Burgenland, Steiermark, Kärnten – entsenden zwischen Februar und Juni ihre Trainer:innen um die insgesamt 3.790 geplanten Einheiten abzuhalten. Hunderte Kinder werden so auch erstmals mit Basketball in Berührung kommen.
Noch mehr Kids zum Basketball: Projekt soll weiter wachsen
„Dank des Engagements der Basketball-Familie gelingt die Verschränkung von Schul- und Vereinssport. Die Quote jener Kinder, die in Vereinen Basketball spielen, wird sich deutlich erhöhen“, ist sich ÖBV-Generalsekretär Aldin Saracevic kurz vor Projektstart sicher.
Vorwiegend gehe es darum, dass die Kinder Freude an der Bewegung entwickeln und motorische sowie soziale Kompetenzen stärken. Regelmäßige Bewegung und Sport haben nachweislich vielfältige positive Auswirkungen auf die körperliche, motorische, psychosoziale und geistige Entwicklung.
Bei erfolgreichem Projektverlauf kann sich Saracevic vorstellen, das Angebot auszuweiten. „16 Vereine sind bereits zum Start dabei, aber wir merken schon jetzt, dass das Interesse eigentlich noch viel größer ist. Ich bin daher zuversichtlich, dass wir im kommenden Schuljahr sogar noch mehr Basketball-Einheiten an den Schulen sehen werden.“ Zu einem „limitierenden Faktor“ könne aber die fehlende Infrastruktur werden, unterstreicht Saracevic. „Damit wir die hohe Nachfrage bedienen können, brauchen wir aber mehr Hallenzeiten“, hofft der ÖBV-Generalsekretär auf eine Infrastruktur-Offensive.
Von der Täglichen Bewegungseinheit profitiert nicht nur der heimische (Basketball-)Sport. Auch auf das schulische Umfeld wird sich die Initiative auswirken, denn körperliche Aktivitäten fördern Aufmerksamkeit und Konzentration der Kids, was sich wiederum positiv auf das Lernen auswirkt.