Hinter dem neuen Turnier stehen die erst 2023 gegründeten Salzburg Knights. Bemerkenswert: Der Landesliga-Verein veranstaltet das Turnier, spielt selbst aber gar nicht mit.
Basketball wieder sichtbar machen
„Wir haben bemerkt, dass Basketball in Salzburg bei den Mitgliederzahlen zurückgegangen ist“, erklärt Knights-Obmann Raphael Miksch. Deshalb wolle man „wieder mehr Aufmerksamkeit generieren“ und vor allem Kinder für den Sport begeistern.
Mit der Planung begann der Verein erst Mitte Mai. Trotzdem gelang es, vier namhafte Profi-Teams nach Salzburg zu holen. Finanziert wird das im mittleren fünfstelligen Bereich angesiedelte Projekt mithilfe von Stadt, Land, Sponsoren sowie Ticket- und Gastroeinnahmen.
Bei einer einmaligen Veranstaltung soll es nicht bleiben. „Das soll jedes Jahr stattfinden“, sagt Miksch. Bereits heuer gab es Gespräche mit deutschen Erstligisten wie Ulm und Rasta Vechta. Perspektivisch kann sich Miksch noch größere Namen vorstellen – langfristig sogar Teams aus der EuroLeague.
Langfristiges Ziel Superliga
Die Ambitionen passen zu den Zielen der Knights. Der junge Verein will sportlich zunächst den Sprung in die Basketball Zweite Liga schaffen, langfristig bleibt die Superliga das Ziel. Dafür brauche es allerdings nicht nur Sponsoren, sondern vor allem entsprechende Hallenkapazitäten.
„Salzburg Courtside“ soll auf diesem Weg helfen, Basketball in der Region wieder stärker ins Bewusstsein zu rücken. Ob die Premiere erfolgreich war, will Miksch deshalb nicht nur an Zuschauerzahlen messen. Entscheidend sei auch, ob danach mehr Kinder den Weg zum Basketball finden.
„Wie viele kommen danach wirklich zum Basketball? Hat es sich ausgezahlt? Ist die Reichweite größer geworden?“ Genau daran soll sich das Projekt messen lassen.
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