Meldung vom 03.01.2026
Die Basket Flames sind die ersten Finalistinnen des diesjährigen Basketball Austria Cups der Damen. Die Wienerinnen gewannen zum Auftakt der Basketball Austria Cup Finals in der Sport Arena Wien das Halbfinale gegen die Außenseiterinnen vom UBSC-DBBC Graz klar mit 72:47 (39:15). Überragende Spielerin auf Seiten der Siegerinnen war Pia Jurhar mit elf Punkten, 17 Rebounds und vier Blocks. Die Final-Gegnerinnen der Flames werden am Nachmittag im Duell der beiden heimischen Top-Teams UBI Holding Graz und Titelverteidiger BK Raiffeisen Duchess Klosterneuburg (nicht vor 16:00 Uhr) ermittelt.
Nächstes Highlight beim ersten großen (Basketball-)Event des neuen Sportjahres ist aber zuvor noch das erste Semifinale der Männer zwischen den Hefte Helfen Bulls Kapfenberg und Unger Steel Gunners Oberwart (14:00 Uhr). Den Schlusspunkt bildet am Samstag die Begegnung Raiffeisen Flyers Wels gegen Titelfavorit BC Vienna (nicht vor 18:30 Uhr). Alle Spiele werden live auf basketballaustria.tv übertragen, die Endspiele am Sonntag sind dann auch live auf ORF Sport+ zu sehen.
Es war ein würdiges Auftakt-Spektakel, das die Damen der Basket Flames und des UBSC-DBBC Graz dem Publikum in der Sport Arena Wien boten.
Vor allem die Flames legten bei ihrer zweiten Finals-Teilnahme in Serie los, wie die sprichwörtliche Feuerwehr. In der Offensive scorten die Wienerinnen zu Beginn mit fast jedem Ballbesitz und in der Defensive forcierten Neuerwerbung Rebekka Kalaydjiev und ihre Kolleginnen Fehlwürfe und Turnovers – die frühe 15:0-Führung war die Folge. Erst Mitte des ersten Viertels legten die Steirerinnen dann ein wenig von der Anfangsnervosität ab. Während einige Dreier ihr Ziel fanden, sahen die Grazerinnen „Inside“ aber wenig Licht. Der erste Abschnitt ging mit 28:10 klar an die Wienerinnen.
Die Dominanz der Flames setzte sich anschließend fort. Vor allem auf den großen Positionen, wo Helena Linder und Pia Jurhar nicht zu halten waren, lagen die Vorteile klar auf Seiten der Favoritinnen. Bis zum Seitenwechsel wuchs der Vorsprung auf 24 Zähler (39:15) an, was die Vorentscheidung bedeutete.
Kampf der ersatzgeschwächten Grazerinnen unbelohnt
Graz bot jedoch, angeführt von Top-Scorerin Nikolina Kupres (15), auch in der zweiten Halbzeit einen aufopferungsvollen Kampf. Bei der stark ersatzgeschwächten Truppe von Coach Edvin Brkic, bei der auch Obfrau Maria Repelnig auf dem Feld aushelfen musste, schwanden dann aber immer mehr die Kräfte. „Ich bin dennoch stolz auf unsere junge Truppe. Wir haben viel Kampfgeist gezeigt“, sagte Repelnig
Schlussendlich zogen die Flames mit einem klaren 72:47-Erfolg ins Cup-Endspiel ein. Jurhar unterstrich: „In der ersten Halbzeit haben wir gezeigt, was wir können. Das war ein gutes Omen für das morgige Finale. Wenn wir unsere Geschwindigkeit ausspielen, vor allem in Fastbreak-Situationen, sind wir gut dabei.“
„Familien-Duell“ im Endspiel?
Im Finale (Sonntag, 15:30 Uhr, ORF Sport+) könnte es für Flames-Coach Stefan Höllerl zu einem besonderen Duell kommen. Der Trainer der aktuellen Superliga-Dritten könnte auf seine Tochter Sina treffen. Die ÖBV-Nationalspielerin im Jersey der Raiffeisen Duchess Klosterneuburg bekommt es im zweiten Semifinale mit UBI Holding Graz zu tun. Das Spitzenspiel der Damen ist im dichten Samstags-Zeitplan der Basketball Austria Cup Finals presented by Alfa Romeo eingebettet zwischen den Halbfinalspielen der Männer zwischen Kapfenberg und Oberwart (14:00 Uhr) sowie Wels und Vienna (nicht vor 18:30 Uhr).