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Meldung vom 03.01.2026

Cup-Sensation! Flyers schalten BC Vienna aus und erreichen drittes Finale in Serie

Marcus Azor
Marcus Azor © basketball Austria / Michael Filippovits

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Die Raiffeisen Flyers Wels haben für die bislang größte Sensation der diesjährigen Basketball Austria Cup Finals presented by Alfa Romeo gesorgt. Die Oberösterreicher schalteten in einem dramatischen Halbfinale Top-Favorit BC Vienna aus und erreichten zum dritten Mal in Serie das Endspiel. Beim 95:89 machten die Flyers angeführt von Top-Scorer Marcus Azor (35 Punkte, 9 Assists) einen 13-Punkte-Rückstand wett und jubelten am Ende doch noch über den Sieg.

Das Team von Coach Sebastian Waser trifft am Sonntag (18:00 Uhr) auf die Hefte Helfen Bulls Kapfenberg, die mit ihrem siebenten Triumph mit Rekord-Cupsieger Gmunden gleichziehen könnten. Bei den Damen bekommen es die BK Raiffeisen Duchess Klosterneuburg mit den Basket Flames zu tun. (15:30 Uhr) Das Finale der Rollstuhl-Herren bestreiten die Flinkstones Graz und die Sitting Bulls Klosterneuburg (12:00 Uhr). ORF Sport+ überträgt ab 15:30 Uhr live.

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Angefeuert von ebenso zahlreichen wie lautstarken Fans „hoben“ die Flyers, die auf CJ Rollins verzichten mussten, gleich zu Beginn des Spiels ordentlich ab. Mit hohem Tempo und starken Trefferquoten outscorten die Oberösterreicher die Top-Favoriten aus Wien in den ersten acht Minuten 26:15.

Erst kurz vor der ersten Viertelpause nahm die Offense des BC Vienna dann ihrerseits Fahrt auf. Der zweite Spielabschnitt gehörte den Mannen aus der Bundeshauptstadt, die – mit den ABA-Assen Simas Jarumbauskas, Samuel Hunter, Lovre Runjic und Gregor Glas aber ohne den verletzten Borislav Mladenov – ihre Qualitäten ausspielten und bis zur Pause in dominanter Manier auf 51:40 davonzogen.

In Halbzeit zwei waren es dann erneut die Welser, die besser aus der Kabine kamen. Starke Defensiv-Aktionen bildeten das Fundament für eine spektakuläre Aufholjagd, die die Oberösterreicher vor dem Schlussviertel bis auf 62:63 heranbrachte. Die letzten zehn Minuten starteten mit einem erfolgreichen Dreier von Christian von Fintel, der die erste Führung für die Außenseiter seit dem zweiten Viertel bedeutete und eine dramatische Schlussphase einleitete.

Teilweise ohne Elvir Jakupovic, Christian von Fintel und Starlin Inoa Gil, die jeweils ausfoulten, sowie mit den nach Zusammenstößen sichtlich angeschlagenen Saiquan Jamison und Gavrilo Tepic erspielte sich Wels eine knappe Führung, die bis zum Ende hielt. Am Ende hieß es 95:89 für die Flyers, die zum dritten Mal in Serie ins Finale einzogen und am Sonntag (18:00 Uhr) gegen Kapfenberg um ihren zweiten Titel nach 2024 kämpfen.

"Erfolg ist nicht hoch genug einzuschätzen"

„Wir sind überglücklich, damit hat niemand gerechnet, außer wir selbst. Wir haben unseren Gameplan perfekt umgesetzt und einen perfekten Team Effort gezeigt“, jubelte Starlin Inoa Gil. Coach Waser ergänzte: „Wir wussten, dass wir nur eine Chance haben, wenn wir im ersten Viertel zubeißen. Dass wir uns dann in der zweiten Halbzeit in einen Rausch geworfen haben, war auch unserem Herz und Kampfgeist geschuldet. Unser Erfolg ist nicht hoch genug einzuschätzen. Es ist unglaublich, dass wir zum dritten Mal in Folge im Finale stehen.“

Der BC Vienna war hingegen nach dem überraschenden Aus bedient: „Wir haben die Zügel aus der Hand gegeben. Wels hat verdient gewonnen“, so Rasid Mahalbasic.

Am Sonntag finden die Basketball Austria Cup Finals presented by Alfa Romeo mit drei Titelentscheidungen ihren Höhepunkt. Den Anfang machen die Rollstuhl-Männer der Flinkstones Graz und der Sitting Bulls Klosterneuburg (12:00 Uhr), gefolgt vom Endspiel der Damen (15:30 Uhr), wo die BK Raiffeisen Duchess Klosterneuburg auf die Basket Flames treffen. Schlusspunkt ist dann um 18:00 Uhr das Endspiel der Herren zwischen Wels und den Hefte Helfen Bulls Kapfenberg.

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