Meldung vom 17.09.2026
Die 3x3-Saison biegt langsam, aber sicher auf die Zielgerade ein. Auf dem Programm der letzten drei Saisonmonate auf der FIBA 3x3 World Tour 2026 stehen zwar noch sieben Masters-Events, allerdings ist der Qualifikationsweg für das Team Vienna jeweils steinig. Am Freitag und Samstag kämpft Vienna beim Challenger im koreanischen Hongcheon (18. & 19. September) um einen Startplatz für das Masters in Macau. In einem stark besetzten Starterfeld – unter anderem sind die Weltranglistenersten von Ub (SRB) mit dabei – brauchen die Wiener einen Platz unter den Top-3, um das Ticket für Macau zu lösen und die Saisonziele nicht zu gefährden. 3x3-Star Matthias Linortner ist erstmals seit seinem Kreuzbandriss bei einem Pro-Tour-Event dabei. Großes Fernziel bleibt die Teilnahme an den Olympischen Spielen 2028. Um auf dem Weg nach Los Angeles die bestmöglichen Qualifikationschancen zu haben, braucht es schon jetzt Turnierteilnahmen und Ranking-Points. Die aktuelle Asienreise, bei der das österreichische Team in den vergangenen Tagen unter anderem in Wuxi ein Kurz-Trainingslager absolvierte, wird aus Mitteln des "Olympic Solidarity"-Programms und mit Unterstützung des Österreichischen Olympischen Comites (ÖOC) finanziert.
"Ich habe das gemeinsame Reisen und das Abenteuer 3x3' viel zu lange vermisst und freue mich von Herzen darauf, wieder mit den Jungs in die 'Schlacht' zu ziehen", kann Linortner sein Comeback auf Pro-Tour-Ebene kaum erwarten. Etwas mehr als einen Monat nach seiner Rückkehr auf den 3x3-Court im Rahmen der 3x3 Tour Austria misst sich der Oberösterreicher erstmals wieder mit den besten der Welt.
In der Gruppenphase trifft Vienna auf Taipei und einen Qualifikanten. In der K.o.-Phase würden dann wohl Top-Teams wie Ub, Ulaanbaatar, DeQing, Cibona oder Lausanne auf die Österreicher warten. Ein Top-3-Resultat ist für Linortner & Co. dennoch Pflicht, will man das Saisonziel, die Teilnahme am World-Tour-Finale in Rio de Janeiro, nicht aus den Augen verlieren. Derzeit liegt Vienna als World-Tour-Elfter knapp außerhalb der Qualifikationsränge für das Final-Turnier in Rio de Janeiro.
"Das Ziel ist es, die Saison – spät aber doch – noch herumzudrehen. Dafür brauchen wir unbedingt top 3 Resultate. In der laufenden Saison wurden viele Chancen liegen gelassen. Wir haben aber zumindest noch zwei Turniere – im allerallerbesten Fall sogar sechs. Jedes Spiel könnte das letzte der Saison sein. Und genau mit dieser Mentalität, mit diesem Hunger und dieser Dringlichkeit will ich uns wieder spielen sehen", so der Oberösterreicher.
In der Vorbereitung auf die heiße Saisonphase überließen die rot-weiß-roten Basketballer nichts dem Zufall. In Wuxi (China) absolvierte das ÖBV-Quartett in den vergangenen Tagen noch ein Kurz-Trainingslager. Die aktuelle Asienreise der Österreicher wurde aus Mitteln des "Olympic Solidarity"-Programms und mit Unterstützung des Österreichischen Olympischen Comites (ÖOC) finanziert.
Der Olympische Traum ist bereits zwei Jahre vor den Olympischen Spielen präsent. Um in den Qualifikationsturnieren für LA 2028 die bestmöglichen Karten zu haben, braucht es auch 2026 und 2027 schon jede Menge Ranking Points. Die Wege nach Los Angeles und Rio de Janeiro verlaufen also parallel – und führen nun zunächst über Hongcheon.