Meldung vom 26.09.2026
Österreichs 3x3-Profis haben auf der FIBA 3x3 World Tour den nächsten Teilerfolg verbucht. Eine Woche nach dem Challenger-Triumph in Hongcheon zog das Team Vienna mit Nico Kaltenbrunner, Matthias Linortner, Toni Blazan und Quincy Diggs beim Masters im chinesischen Deqing in die K.o.-Phase ein. Die Österreicher steckten die 13:21-Auftaktniederlage gegen Ub gut weg und sicherten sich anschließend mit einem klaren 22:14 gegen Gastgeber Deqing den Platz im Viertelfinale. "Wir haben unser Minimalziel erreicht", sagte Kaltenbrunner, der vor allem mit der Performance im zweiten Spiel zufrieden war. "Wenn wir so spielen, sind wir für jedes Team gefährlich." In der Runde der Top-8 kommt es am Sonntag (11:20 Uhr, MESZ) zum Aufeinandertreffen mit Amsterdam. Gegen die Niederländer sind Kaltenbrunner & Co. in dieser Saison noch sieglos.
Während Vienna die Weltranglisten-Ersten aus Ub in der Vorwoche beim Turniersieg in Hongcheon noch schlagen konnte, waren die Serben diesmal zum Auftakt eine Nummer zu groß. Das Top-Quartett um Strahinja Stojacic setzte sich mit 21:13 durch. "Wir haben eigentlich keinen schlechten Start erwischt, aber es haben sich dann Fehler eingeschlichen, die bestraft wurden", sagte Kaltenbrunner, der wie Blazan und Diggs drei Zähler scorte. Linortner (4) war gegen Ub Top-Scorer.
Anschließend war die ÖBV-Auswahl ausgerechnet gegen die Gastgeber aus Deqing zum Siegen verdammt. "Wir waren von der ersten Sekunde an bereit, haben unsere Würfe getroffen und mit viel Confidence gespielt", so Kaltenbrunner. Gegen die Chinesen führten die Wiener schon nach etwas mehr als zwei Minuten mit 8:2. Blazan verwandelte drei Distanzwürfe und avancierte mit neun Zählern zum besten Werfer. Nach nicht einmal sechs Minuten war die Partie bereits wieder zu Ende – 22:14. Es war das mit Abstand schnellste Spiel der Gruppenphase. "Ich bin sehr stolz auf das Team. Wenn wir so spielen, sind wir für jedes Team gefährlich", unterstrich Kaltenbrunner.
Am Sonntag (11:20 Uhr, MESZ, live auf Youtube.com/FIBA3x3) geht es gegen Amsterdam. Gegen die Niederländer rund um Superstar Worthy de Jong sind die Österreicher 2026 noch sieglos. Ein Vorstoß ins Semifinale oder gar ins Finale würde die Chancen des Team Vienna, beim World-Tour-Finale in Rio de Janeiro (12. und 13. Dezember) dabei zu sein, deutlich erhöhen. Aktuell liegen die rot-weiß-roten Basketballer als World-Tour-Elfte knapp außerhalb der Top-10.