Meldung vom 27.06.2026
Österreichs 3x3-Profis haben beim FIBA 3x3 Challenger im französischen Übersee-Département La Réunion in souveräner Manier die K.o.-Phase erreicht. Quincy Diggs, Fabio Söhnel, Nico Kaltenbrunner und Toni Blazan schlugen in der Gruppenphase am Samstag nach starken Performances sowohl Antananarivo aus Madagaskar (22:11) als auch das französische Top-Team aus Bordeaux (21:17). Am Sonntag kommt es in der Runde der letzten Acht zum Duell mit den topgesetzten Mannen aus Miami (USA). Das Ziel des ÖBV-Quartetts ist ein Platz unter den Top-3 des Turniers und die damit verbundene Qualifikation für das World-Tour-Masters in Lausanne (SUI/14. bis 15. August).
Die Auftaktbegegnung gegen Antananarivo (MAD) dauerte nur siebeneinhalb Minuten. 02:27 vor dem Ende versenkte Quincy Diggs den Game Winner zum 22:11 für die Wiener – es war der einzige Korb des Nationalspielers. Zuvor hatten Nico Kaltenbrunner (8), Fabio Söhnel und Toni Blazan (je 6) mit hohen Trefferquoten für eine Vorentscheidung gesorgt.
Mit Bordeaux (FRA) wartete dann im Spiel um den Gruppensieg ein ungleich härterer Gegner. Die Franzosen erwischten einen Traumstart, führten nach nicht einmal drei Minuten mit 7:3, doch dann nahm das Spiel der Österreicher an Fahrt auf. Top-Scorer Diggs (8) brachte sein Team heran und nach etwa fünf Minuten dann kurzzeitig in Front.
Bordeaux bäumte sich dann zwar noch einmal auf, zog auf 16:14 davon, doch das ÖBV-Quartett stellte in der Schlussphase seine Klasse unter Beweis und gewann 21:17.
"Es war ein guter erster Tag, wir haben als Team stark performt. Vor allem im ersten Spiel, was ein klarer Fokus-Punkt von uns war", sagte ein zufriedener Fabio Söhnel.
Der schlussendlich souveräne Gruppensieg bescherte Söhnel & Co. allerdings kein leichtes Viertelfinal-Los. Vienna bekommt es am Sonntag (13:30 Uhr, MESZ) mit den Weltranglisten-Zweiten aus Miami zu tun. Die US-Amerikaner belegten in ihrem Pool nach einer überraschenden 11:21-Niederlage gegen Gruppensieger Kandava Turība aus Lettland nur Platz zwei. "Wir freuen uns auf das Spiel, haben noch eine Rechnung mit ihnen offen", so Söhnel.