Meldung vom 02.08.2026
Die 3x3-Teams der Universität Wien haben bei den European Universities Games in Salerno (Italien) aufgezeigt. Die Herren mit Steven Kaltenbrunner, Jakob Lohr, Elias Wlasak und Janis Tomaschek mussten sich erst im Endspiel der University of Seville (ESP) geschlagen geben und gewannen Silber. Es ist der größte Erfolg eines österreichischen 3x3-Teams in der EUSA-Geschichte. Die Damen spielten im Spiel um Bronze ebenfalls gegen die Hochschule aus Andalusien, nach einer 12:21-Niederlage schlossen Stella Popp, Nina Krisper, Natalie Kalaydijev und Tita Zaboji als starke Vierte ab.
Schon in der Gruppenphase deuteten Kaltenbrunner & Co. ihre starke Form an. Nach Siegen über die Budapest Uni of Business (22:6), die University of Ostrava (20:16), die Beykoz University (21:13) und die University of Ferrara (18:12), sowie einer 9:21-Niederlage gegen die Vytautas Magnus University stieg das Quartett der Uni Wien als Gruppenzweiter ins Achtelfinale auf.
In der K.o.-Phase steigerten sich die Österreicher dann noch einmal und schaltete auf dem Weg ins Finale nacheinander die Ataturk University (22:7), die University of Ljubljana (18:12) und erneut Ostrava (22:14) aus. Im Endspiel erwiesen sich die Herren der University of Seville (10:14) als zu stark. Elias Wlasak war mit sechs Zählern bester rot-weiß-roter Werfer im Spiel um Gold.
"Wir hatten extrem viel Spaß in dieser Woche. Wir haben der großen Hitze getrotzt und unsere Erwartungen übertroffen", sagte Kaltenbrunner. "Wir haben uns den Einzug in die K.o.-Phase als Ziel gesetzt. Danach wurde es von Spiel zu Spiel besser, wir haben immer besser zusammengefunden. Natürlich hätten wir uns gerne mit Gold belohnt, aber mit Silber sind wir mehr als zufrieden", so der St. Pöltner. Die Silbermedaille ist der größte Erfolg eines österreichischen 3x3-Teams in der EUSA-Geschichte.
Damen nach ungeschlagener Gruppenphase Vierte
Für die Damen verliefen die EUSA ebenfalls äußerst positiv. Stella Popp, Nina Krisper, Natalie Kalaydijev und Tita Zaboji marschierten ungeschlagen durch die Gruppenphase. Siege gegen Turin Polytechnic (11:5), die University of Seville (12:10), die Ivano-Frankivsk National Technical University of Oil and Gas (14:13) und die University of Aveiro (21:6) brachten die Damen von der Uni Wien als Gruppensieger ins Achtelfinale, wo die Gazi University (18:11) kein Stolperstein war. Gegen die Universität Göttingen wurde es dann spannend, doch angeführt von Top-Scorerin Krisper (5) setzten sich die Österreicherinnen 12:10 durch.
Erst im Semifinale mussten sich die Wienerinnen dann der Vytautas Magnus University aus Litauen 9:14 geschlagen geben. Im Kampf um Bronze kam es zur Neuauflage des umkämpften Gruppenduells gegen Sevilla, mit dem besseren Ende für die Spanierinnen – 21:12.