Meldung vom 16.01.2026
Mit einem ungefährdeten 83:54-Auswärtssieg gegen die Basket Flames Women bleiben die BK Raiffeisen Duchess weiterhin ungeschlagen. Nach einem guten Start der Niederösterreicherinnen kämpfen sich die Wienerinnen zwar ein wenig heran, die amtierenden Meisterinnen sind aber in der zweiten Halbzeit zu stark.
Ähnlich wie beim Cup-Finale vor zwei Wochen starteten die BK Raiffeisen Duchess sehr treffsicher und setzten sich bis Mitte des ersten Viertels auf 19:4 ab. Die Basket Flames Women kamen langsam auf Betriebstemperatur, hielten aber im zweiten Spielabschnitt dann voll dagegen und forderten den Favoriten voll. Vor allem Ex-Duchess-Spielerin Pia Jurhar setzte sich ein ums andere Mal gegen ihre Verteidigerin durch und hatte am Ende starke 12 Punkte und 13 Rebounds.
Bei den Niederösterreicherinnen stach vor allem das Kollektiv hervor, Sigi Koizar war vor allem mit der Defensive in der zweiten Halbzeit zufrieden: „Wir haben uns die Fehler vom engen Cup-Finale angesehen und wollten das heute besser machen. Wir sind wieder gut ins Spiel gestartet, haben dann ein wenig den Fokus verloren bzw. haben die herausgespielten Würfe nicht mehr getroffen. Nach der Pause war unsere Defense deutlich besser und so haben wir die Gegnerinnen zu Fehlern gezwungen und verdient gewonnen.“
Nach der Pause schalteten die Duchess einen Gang höher, zwangen die Flames zu insgesamt 24 Turnovers und gewannen am Ende auch in dieser Höhe verdient. Bekki Kalaydjiev zollt dem Gegner nach Spielende Respekt: „Hut ab vor den Duchess, sie sind wahnsinnig stark ins Spiel gestartet und haben ihre Qualitäten und ihre Dominanz gezeigt. Wir haben nicht unseren besten Basketball gezeigt, aber richten unseren vollen Fokus auf Sonntag, wo wir die Chance auf Wiedergutmachung haben.“
Foto: Basketball Austria / M. Solovei