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Meldung vom 23.01.2026

Zurück an der Spitze: Wie Klym Artamonov die Bulls wieder konkurrenzfähig gemacht hat

Bulls_Klym Artamanov
Bulls_Klym Artamanov © Basketball Austria / Alexander Schwaninger

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Seit einem Jahr steht Klym Artamonov an der Seitenlinie der Hefte Helfen Bulls Kapfenberg. Er hat den Traditionsklub zurück an die Spitze der win2day Basketball Superliga geführt. Cup-Finale, Platz drei in der Liga, eine Bilanz von 11:5 und die zweitbeste Offense der Liga (88,4 Punkte pro Spiel) sprechen eine klare Sprache. Im Interview spricht der 31-Jährige über Druck, Perspektive, Teamidentität und warum internationale Spiele ein echter Vorteil sind.

 

Pressetext (4338 Zeichen)Plaintext

Nach schwierigen Jahren sind die Bulls wieder dort, wo sie für viele hingehören: im Kreis der Titelkandidaten. Head Coach Klym Artamonov hat dem Team eine klare Identität gegeben – geprägt von Zusammenhalt, Rollenverständnis und ambitionierten Zielen. Wie geht er mit den Erwartungen um? Was hat das knapp verlorene Cup-Finale verändert? Und wohin kann sich der österreichische Basketball entwickeln? Basketball Austria hat den Ukrainer zum Gespräch gebeten. 

Basketball Austria: Du bist seit fast einem Jahr Head Coach – und das in relativ jungem Alter. Die Bulls sind plötzlich wieder ein Topteam. Wie gehst du mit den steigenden Erwartungen um? Entsteht dadurch Druck?
Klym Artamonov: Es ist meine erste volle Saison als Head Coach. Ich bin seit meinem neunten Lebensjahr im Basketball und habe als Spieler viele Formen von Druck erlebt – Nationalteam, Playoffs, Finals, Do-or-Die-Spiele, Müdigkeit und trotzdem Leistung bringen. Jetzt erlebe ich Basketball einfach in einer anderen Rolle. Manche nennen es Druck. Für mich ist es eher Freude. Es ist ein Privileg, in dieser Situation zu sein und das zu tun, was man liebt.

Das Leben gibt dir Perspektive. Die Situation in der Ukraine hat mir gezeigt, was echter Druck ist. Wenn du schlafen gehst und nicht weißt, ob du aufwachst, wenn du nicht weißt, welche Bombe in deiner Nähe einschlägt. Dagegen sind Ergebnisse im Basketball keine Katastrophe. Sie sind Teil des Spiels.

Was waren deine Ziele für diese Saison? War die knappe Niederlage im Cup-Finale eine Enttäuschung?
Von Beginn an war unser Ziel, das Team zurück an die Spitze der österreichischen Liga zu bringen und das haben wir geschafft. Das Finale wurde in der Overtime entschieden. Es ging um einen Wurf, einen Ballverlust, ein Foul, einen Rebound, um einen Moment. Wir können stolz sein: Es war das erste Finale für diesen Klub seit fünf Jahren.

Bevor du Titel gewinnen kannst, musst du wieder Finals spielen. Nur so gibst du dir eine Chance. Wir waren da. Leider haben wir den letzten Schritt nicht gemacht, aber es gibt keine Enttäuschung. Wir haben vieles richtig gemacht, deshalb waren wir im Finale. Jetzt müssen wir daraus lernen und weitermachen.

Ihr habt danach sofort wieder überzeugt, Swans und Dragonz klar besiegt. Warum funktioniert heuer so viel so gut?
Nach dem Cup-Finale habe ich gesagt: Wir sind auf dem richtigen Weg. Keine Zeit für Enttäuschung. Zeit, das abzuhaken und Charakter zu zeigen. Genau das haben wir getan.

Dieses Team hat eine Identität. Jeder macht das Beste aus seiner Rolle. Niemand versucht, etwas zu sein, was er nicht ist. Jeder kennt die Erwartungen – an sich selbst und an die anderen. Wir haben großartige Chemie. Die Spieler sind bereit, füreinander zu kämpfen. Deshalb sind wir so konkurrenzfähig.

Eure Legionäre spielen auf sehr hohem Niveau, die Österreicher haben nur Nebenrollen. Miro Zapf ging im Sommer. Wie passt das zu deinem Hintergrund als ehemaliger Akademietrainer in Kapfenberg?
Ich bin Head Coach, mein Job ist es, das Team konkurrenzfähig und erfolgreich zu machen. Für mich ist egal, woher ein Spieler kommt – ob Österreicher, Chinese, Amerikaner oder Ukrainer. Es sind Basketballspieler, aus denen ich ein Team formen muss. Mein Fokus liegt auf Chemie und Teamgeist.

Zu Miro: Er hatte ein sehr gutes Angebot aus Gmunden. Wir sind kein Gefängnis. Er wollte etwas Neues versuchen, wir haben uns für ihn gefreut. Er genießt es dort, und wir sind ehrlich happy für ihn.

Du kennst Europas Topligen, hast in Litauen, der Ukraine, Russland, Spanien und Frankreich gespielt. Was fehlt Österreich noch, um auf dieses Niveau zu kommen?
Jede Liga ist anders. Für Österreich glaube ich: Mehr Teams und mehr Klubs in europäischen Bewerben würden der Liga enorm helfen. Das würde den gesamten Basketball hier stärker machen.

Wie wertest du die ENBL-Erfahrung?
Sie bringt uns enorm viel. Wir bleiben im Spielrhythmus, und die Physis ist auf Playoff-Niveau. Wir erleben andere Situationen, andere Intensität und tragen das in die Liga.

Es sind nur acht Spiele mehr, ein oder zwei pro Monat. Eigentlich ist es ein Vorteil: Während andere Teams teils eine ganze Woche ohne Spiel haben, bleiben wir im Rhythmus. Natürlich hast du weniger Trainingseinheiten. Aber kein Training ersetzt internationale Spielpraxis.

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k.bell@basketballaustria.at             

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