Meldung vom 07.02.2026
Der BC Vienna sichert sich mit dem Auswärtssieg bei den COLDAMARIS Eisenstadt Dragonz den Einzug in die Platzierungsrunde der win2day Basketball Superliga. Die Wiener führen kurz vor Ende bereits zweistellig, am Ende steht aber nur ein knapper 92:89-Sieg am Spielbericht.
Die Raiffeisen Swans Gmunden müssen somit trotz eines 90:82-Erfolges beim UBSC Raiffeisen Graz in die Qualifikationsrunde. Die Schwäne sind von Beginn an in Front und siegen schlussendlich verdient.
Die Hefte Helfen Bulls Kapfenberg ließen den Unger Steel Gunners Oberwart bei einem eindrucksvollen 80:61 keine Chance und halten somit mit den Oberwartern und den Welsern bei 15 Siegen.
Denn die Raiffeisen Flyers Wels triumphierten ebenfalls zuhause. Gegen die BK Karbon-X Dukes brauchte es aber eine zusätzliche Spielzeit, um mit 116:114 gewinnen zu können. Marcus Azor lieferte 42 Punkte und 11 Assists.
Der SKN St. Pölten Basketball besiegt die Panthers Fürstenfeld mit 98:92. Mann des Abends war Simon Schlögl (33 Pts) mit traumhaften Wurfquoten.
Der BC Vienna startete fokussiert ins Spiel, ließ sich das gestrige ABA-League Spiel fast nicht anmerken und führte nach den ersten zehn Minuten mit plus neun. Die Dragonz, bei denen Lukas Hahn krankheitsbedingt ausfiel, konnten auch in Viertel zwei nicht näher an die Gäste rankommen und waren zur Pause bereits zweistellig im Rückstand. Im dritten Viertel fanden die Burgenländer dann aber einen offensiven Rhythmus und erzielten 30 Punkte, die Wiener hielten mit deren 24 dagegen. Nach einem Auf und Ab in den nachfolgenden Minuten lagen die Gäste in der Crunchtime bereits mit elf Zählern in Front, ein toller Comeback-Versuch der Dragonz scheiterte erst im letzten Angriff. Der BC Vienna ist somit fix für die Playoffs qualifiziert. Rasid Mahalbasic: „Wichtiger Auswärtssieg für uns, wir konnten uns somit für die Top-6 qualifizieren. Alles Gute an Eisenstadt, hoffentlich sehen wir uns in den Playoffs."
Swans trotz Sieg nicht in Top-6
Auch Spiel zwei der Ära von Interimscoach Nabil Murad geht an die Schwäne. Diesen merkte man die Wichtigkeit der Partie von Beginn weg an und dementsprechend motiviert wirkte das erste Viertel, das man mit einer zweistelligen Führung beenden konnte. Die Grazer konnten im dritten Viertel einmal und im Schlussabschnitt zweimal ausgleichen, den Swans, die auf Jakob Lohr verzichten mussten, war dieser Sieg heute aber nicht zu nehmen. Durch den Erfolg der Wiener verpasste man den Einzug in die Top-6 aber knapp.
Bulls dominieren Gunners
Beim Spitzenspiel in Kapfenberg ging es nicht nur um die Ehre, sondern auch um die Tabellenführung nach dem Grunddurchgang. Nachdem die Bulls den besseren Start erwischten, wachten auch die Gunners auf und es entwickelte sich ein spannendes Duell in der Sporthalle Walfersam. Nachdem Gunners-Coach Horst Leitner mit einer Spieldisqualifikation aus der Halle verwiesen wurde gab sich der Meister zwar weiter kämpferisch, schön langsam übernahmen aber die Bulls die Kontrolle. Die Burgenländer fanden darauf keine richtige Antwort und Punkt für Punkt setzten sich die Kapfenberger weiter ab, die laut Daniel Köppel von den Gunners „verdient gewonnen haben“. Bulls-GM Michael Schrittwieser war nach diesem Erfolg naturgemäß mehr als zufrieden: „Gratulation an unser Team und die verantwortlichen Coaches, das war heute vor allem defensiv eine sehr gute Leistung über 40 Minuten. Wir haben gezeigt, dass man auch gewinnen kann, wenn man keine Freiwürfe trifft.“
Overtime-Sieg für Wels
„Gratulation an meine Mannschaft zur Aufholjagd. Ich bin mir nicht sicher, ob wir heute verdient gewonnen haben, 114 Punkte zu bekommen ist auch bei einer Verlängerung eine Katastrophe. Beide Mannschaften haben unglaublich gekämpft, Gratulation auch an die Dukes“, so Flyers-Coach Sebastian Waser. Von einem „unglaublichen Spiel“ sprach auch Damir Zeleznik, der auf Landesberg und Stajic bereits zu Spielbeginn verzichten musste, ehe dann auch Bjeletic verletzt vom Feld musste. Beide Teams schenkten sich vor einer tollen Kulisse nichts, kämpften um jeden Ball und bewiesen eine gute Treffsicherheit. Herausragend waren vor allem Marcus Azor (42 Pts, 11 Ass) und Michael Holton Jr. (39 Pts), die den Fans ein Highlight nach dem anderen schenkten. Die Flyers stehen nach dem Grunddurchgang gemeinsam mit den Bulls und Gunners bei 15 Siegen aus 20 Spielen.
Starker Schlögl führt St. Pölten zum Sieg
„Starkes Spiel heute von uns, wir sind gut gestartet und haben direkt unseren Rhythmus gefunden. Die Panthers kamen gut zurück, wir haben aber die richtigen Stopps gemacht und die wichtigen Würfe getroffen. Auch defensiv haben wir ein bisschen etwas umgestellt, so konnten wir den Sieg absichern“, meint Topscorer Simon Schlögl nach dem Spiel. Der Niederösterreicher war mit seinen 33 Zählern (90% 2er, 80% 3er, 75% FT) hauptverantwortlich für diesen Sieg. Die Panthers versuchten sich noch an einem Comeback, drehten die Partie aber nicht mehr.
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