Meldung vom 20.02.2026
UBI drei von vier Abschnitte souverän
Von Beginn weg hatte UBI Holding Graz das Spiel komplett unter Kontrolle Bis zur Pause konnte der Favorit auf 54:17 davonziehen und entschied das Spiel bereits vorzeitig. In der zweiten Spielhälfte hatten die Wienerinnen vor allem im dritten Viertel viele gute Szenen und gewannen den Abschnitt mit elf Punkten. Der Favorit aus der Steiermark schlug aber Anfang des Schlussabschnitts mit einem 13:0-Run eiskalt zurück und gewann am Ende verdient. UBI-Headcoach Boris Virag ist nur teilweise zufrieden: „Wir haben eine tolle erste Halbzeit gegen Vienna United gespielt, alle Spielerinnen haben ihre Aufgaben gut erfüllt. Wir waren sehr konzentriert und überzeugten mit viel Energie. Unser Ziel war es 40 Minuten konstant gut zu spielen, das konnten wir leider nicht erfüllen, weil wir in der zweiten Halbzeit stark nachgelassen haben. Wir waren unkonzentriert, was man vor allem am Boxout und den Turnovers sehen konnte. Gratuliere an Vienna United zur zweiten starken Halbzeit und den starken Kampf, den sie aufs Parkett gebracht haben.“
Timberwolves drehen Partie
Nach dem ersten Abtasten übernahmen die Basket Flames Women die Kontrolle über das Spiel und setzten sich um ein paar Punkte ab. Die Vienna Timberwolves Women waren stets knapp dahinter, konnten aber in der ersten Halbzeit (bis auf das 2:0 nach dem ersten Angriff) nie die Führung übernehmen. Mit einem 8:0-Run am Ende des dritten Viertels schlossen die Donaustädterinnen nicht nur auf, sondern übernahmen sogar die Führung in diesem Spiel. Ab diesem Zeitpunkt entwickelte sich ein spannendes Spiel, wobei nun die Timberwolves die Kontrolle hatten. Am Ende versuchten die Flames durch „stop-the-clock“-Fouls das Spiel noch zu drehen, Inga Orekhova traf aber eiskalt ihre Freiwürfe und stellte den Sieg sicher.
Wels immer mit der passenden Antwort
Im ersten Viertel wechselte die Führung mehrmals und keine Mannschaft konnte sich absetzen. DBB Wels schaltete im zweiten Abschnitt einen Gang zu, zwang UBSC-DBBC Graz zu einigen Turnover und war kurz vor der Pause erstmals zweistellig vorne. In der zweiten Spielhälfte egalisierten sich beide Teams zunehmend, die Oberösterreicherinnen hatten stets die passende Antwort auf die Grazer Angriffe parat und konnten so einen verdienten Sieg einfahren.
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Bild: Basketball Austria / A. Pichler