Meldung vom 08.03.2026
Die Vienna Timberwolves bleiben nach einem klaren 103:56-Heimsieg gegen den Basketball Klub Rapid Wien voll auf Playoff-Kurs. Nach einer kurzen Phase mit Rapid-Führung übernahmen die Gastgeber rasch die Kontrolle und bauten bereits bis zur Pause eine vorentscheidende 64:31-Führung auf. Besonders durch aggressive Defense, zahlreiche Ballgewinne und schnelle Fastbreaks dominierten die Wolves die Partie klar. Vincent Balau (19 Punkte, 11 Rebounds) und Clinton Ogbevoen (16) führten eine ausgeglichene Teamleistung an. „Wir sind froh über eine gute Leistung“, sagte Head Coach Justin Schlünken, der aber sofort den Fokus auf die nächste Aufgabe richtete: „Es bleibt wenig Zeit zur Freude, wir schauen schon nach vorn auf ein schweres Auswärtsspiel in Güssing.“
Vienna-Sieg im Spitzenspiel
Im Spitzenspiel der Runde setzte sich Vienna United auswärts bei den Union Deutsch Wagram Alligators mit 87:82 durch und verschärfte damit den Kampf um die Playoff-Plätze im Osten. Die Gastgeber lagen zur Pause noch 49:39 vorne, doch United brachte nach dem Seitenwechsel deutlich mehr Energie aufs Parkett und drehte die Partie im Schlussabschnitt. In einer offensivstarken Begegnung mit mehreren Runs auf beiden Seiten bewies Vienna United in der entscheidenden Phase die besseren Nerven und belohnte sich mit einem wichtigen Auswärtssieg.
Die Raiffeisen Mattersburg Rocks hielten mit einem überzeugenden 93:73-Erfolg gegen die BBU Salzburg ihre Playoff-Hoffnungen am Leben. Zwar starteten die Gastgeber offensiv holprig und mussten zwischenzeitlich sogar eine Gästeführung hinnehmen, doch ein 14:2-Lauf im zweiten Viertel brachte Mattersburg endgültig auf Kurs. In der zweiten Hälfte kontrollierten die Burgenländer das Spiel zunehmend und setzten sich vor allem durch aggressive Defense und schnelle Punkte ab. Aleksandar Andjelkovic führte die Rocks mit 18 Punkten und 13 Rebounds an, während gleich mehrere Spieler zweistellig scorten. Damit kommt es in der Schlussrunde zum entscheidenden Showdown im Playoff-Kampf.
Piraten erkämpfen Derby-Sieg
Die Wörthersee Piraten entschieden das Kärntner Derby bei KOS Celovec mit 79:71 für sich und behaupteten damit Rang zwei im Westen. Die Gastgeber lagen lange Zeit in Führung und präsentierten sich im Playoff-Kampf absolut konkurrenzfähig, ehe der amtierende Meister im Schlussabschnitt seine Routine ausspielte. Shawn Ray (26 Punkte) sowie Tim Huber und Lukas Simoner (je 18) führten die Piraten zum Comeback-Sieg. „Wir haben uns aus einem ziemlich tiefen Loch herausgekämpft und am Ende unsere Meisterschaftserfahrung ausgespielt“, erklärte Piraten-Coach Andreas Kuttnig. KOS-Assistant-Coach Andi Smrtnik sprach trotz der Niederlage von „toller Werbung für den Basketball in Kärnten“.
West-Tabellenführer Pirlo Kufstein Towers setzte sich bei den Raiffeisen Dornbirn Lions mit 108:92 durch und baute seine beeindruckende Serie weiter aus. Die Vorarlberger hielten vor allem in der ersten Hälfte stark dagegen und führten zur Pause sogar 54:41, ehe die Towers nach dem Seitenwechsel das Spiel komplett drehten. Pol Canovas (19 Punkte) und Pauls Miglinieks (18) führten eine ausgeglichene Kufsteiner Offense an, während bei Dornbirn Kofi Hamilton mit 36 Punkten herausragte. „Unsere Reaktion nach der Pause hat den Charakter dieses Teams gezeigt“, sagte Kufstein-Coach Xavi Mascaro, der aber auch betonte, dass sein Team vor den Playoffs weiterhin an Details arbeiten müsse.
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