Meldung vom 22.03.2026
Das Premierenfinale hielt, was es versprach: Intensität, Runs auf beiden Seiten und starke individuelle Leistungen. Die Flames erwischten den besseren Start und führten nach dem ersten Viertel mit 17:10, ehe die Timberwolves im zweiten Abschnitt mit einem 10:0-Run konterten und sich zur Halbzeit eine knappe 36:35-Führung erspielten.
Nach der Pause übernahmen jedoch wieder die Gäste das Kommando – und das eindrucksvoll: Ein 14:0-Run innerhalb weniger Minuten brachte die Flames entscheidend in Front, zwischenzeitlich wuchs der Vorsprung auf bis zu 16 Punkte an. Vor allem unter dem Korb dominierten Helena Linder und Chiara Pavitsits, während Pia Jurhar in der Zone kaum zu stoppen war.

Im Schlussviertel wurde es noch einmal spannend: Die Timberwolves starteten eine Aufholjagd und verkürzten den Rückstand zwischenzeitlich auf zwei Punkte. Über mehrere Minuten gelang den Flames kein Korberfolg, doch in der Crunchtime behielten sie die Kontrolle und brachten den Sieg über die Zeit.
Überragende Akteurin war Pia Jurhar mit einem dominanten Double-Double (23 Punkte, 18 Rebounds, 5 Blocks). Ebenfalls stark: Kapitänin Lisa Ganhör mit 13 Punkten und 12 Assists sowie Helena Linder (12 Punkte, 9 Rebounds) und Chiara Pavitsits (11 Punkte, 7 Rebounds, 5 Assists). Auf Seiten der Timberwolves überzeugte Petra Prammer mit 22 Punkten, während Inga Orekhova (14 Punkte, 6 Rebounds, 5 Assists) und Clara Kronfuß (12 Rebounds) ebenfalls starke Beiträge lieferten.
In einem insgesamt hochklassigen Finale mit starkem Rebounding, guter Trefferquote von außen und viel Intensität setzte sich am Ende die individuelle Qualität und Effizienz der Flames knapp durch.
Hier geht es zum Boxscore.