Meldung vom 12.04.2026
Die BK Raiffeisen Duchess wurden ihrer Rolle einmal mehr gerecht und setzten sich auswärts beim DBB Wels deutlich mit 78:41 durch. Nach einem kurzen Rückstand zu Beginn übernahmen die Titelverteidigerinnen rasch die Kontrolle und stellten bereits im zweiten Viertel mit einem 15:0-Run die Weichen endgültig auf Finaleinzug. Überragende Akteurin war Iva Sanseovic, die mit 30 Punkten und 12 Rebounds ein neues Career-High aufstellte und das Spiel dominierte. Auch Sigrid Koizar (14 Punkte, 12 Assists, 7 Rebounds) lieferte eine starke Allround-Leistung. Spätestens nach dem dritten Viertel war die Partie entschieden, die Duchess verwalteten den Vorsprung souverän und beendeten die Serie ohne Niederlage.
UBI kämpft sich zum Sieg in Wien
Deutlich enger verlief das zweite Halbfinale zwischen den Basket Flames Women und UBI Holding Graz. In einer intensiven und ausgeglichenen Partie setzte sich Graz knapp mit 61:60 durch und sicherte sich damit ebenfalls das Finalticket. Die Flames lieferten einen großen Kampf, überzeugten mit starker Reboundarbeit und einer breiten Scoringverteilung, konnten sich für ihren Aufwand aber nicht belohnen. Am Ende machten 27 Turnover den Unterschied, während Graz in den entscheidenden Momenten die nötige Abgeklärtheit zeigte.

Topscorerinnen bei UBI waren Jade Hill und Anja Knoflach mit je 16 Punkten, unterstützt von Khrystyna Kulesha (12 Punkte). Auf Seiten der Wienerinnen überzeugte erneut Pia Jurhar, die mit ihrer Präsenz unter dem Korb das Spiel lange offenhielt.
Erste individuelle Auszeichnungen vergeben
Im Rahmen der Halbfinalspiele wurden zudem mehrere individuelle Awards in der win2day BDSL vergeben. Als Coach of the Year wurde Damir Kuranovic (DBB Wels) ausgezeichnet. Der Welser Headcoach führte eines der jüngsten Teams der Liga ins Halbfinale und setzte dabei konsequent auf Nachwuchsspielerinnen – im Semifinale standen gleich drei U20-Spielerinnen in der Starting Five.
Den Rising Star Award sicherte sich mit Trainertochter Sophia Kuranovic ebenfalls eine Welserin. Die erst 15-Jährige überzeugte ligaweit mit außergewöhnlichen Allround-Werten von rund 14,5 Punkten, 13,5 Rebounds sowie starken Defensivstatistiken (über 2,5 Steals und 1 Block pro Spiel) und unterstrich damit ihr enormes Potenzial.
Zur Defensive Player of the Year wurde Basket-Flames-Routinierin Pia Jurhar gewählt. Mit durchschnittlich über 14 Rebounds und knapp drei Blocks pro Spiel dominierte sie die Zone wie keine andere Spielerin der Liga. Zusätzlich brachte sie mehr als 13 Punkte im Schnitt aufs Scoreboard und führte ein junges Flames-Team nicht nur ins BDSL-Halbfinale, sondern auch zum Titel in der National League. Besonders bemerkenswert: Nach schwerer Achillessehnenverletzung feierte sie in dieser Saison auch ihr erfolgreiches Comeback im Nationalteam.
Entsprechend groß die Freude bei der Center-Spielerin: „Ich freue mich sehr, dass ich so einen Impact auf dem Feld habe und meinem Team so helfen konnte!“

Die weiteren Auszeichnungen – darunter MVP, Finals MVP und Best Austrian Player – werden im weiteren Verlauf der Playoffs vergeben.
Finale steht fest
Damit kommt es im Finale zur Neuauflage des Vorjahresduells: Die BK Raiffeisen Duchess treffen auf UBI Holding Graz. Auftakt ist am
HIER gibt es einen Überblick über die Ergebnisse der win2day-BDSL-Playoffs.
Alle Spiele und Highlights gibt es auch im Nachhinein auf basketballaustria.tv.