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Meldung vom 11.05.2026

Vienna United gewinnt WU14-Gold souverän

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wu14-foto © Basketball Austria / Gabriel López

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Vienna United D.E.I.N. Immobilen GmbH bestätigt in Eisenstadt die starken Leistungen während der Saison und holt sich mit einem 73:58-Finalerfolg gegen die Traiskirchen Lionesses den SLWU14-Titel. Zur Final-Four-MVP wird Sophia Mozayani, die im Endspiel 21 Punkte erzielt, gekürt. Bronze geht an die DBB Staplerprofi Basketgirls Wels, die sich gegen die Basket Flames UNION mit 53:48 durchsetzen.

Pressetext (9865 Zeichen)Plaintext

Im Halbfinale am Samstag siegen United (102:37 gegen DBB) und Lionesses (73:49 gegen die Flames) souverän.

Benjamin Richter von den Basket Flames erhält die Auszeichnung zum WU14 Coach of the Year.

 

Bild: Basketball Austria / Gabriel López

 

Finale:

Vienna United D.E.I.N. Immobilien GmbH – Traiskirchen Lionesses 73:58 (21:15, 42:26, 62:45)

- - STATISTIK - -

United: Sophia Mozayani 21, Emma Knor 12, Lara Kovacevic 11, Loretta Bergmeister 8, Angela Obeid 8, Ronja Carina Schumann 6, Sophie Louise Imiela 5, Hana Salihbegovic 2, Sofia-Maria Dumitru, Tiffany Raymond

Lionesses: Klara Szöke 18, Leonie Stundner 16, Mia-Sophie Müller 8, Sophie Schindler 7, Julia Adamcik 5, Rebeka Kantor 2, Amelie Nora Sophie Zauner, Mila Dieser, Greta Malzer, Josefin Schönhuber, Marlene Roll, Emma Aigner

Das Spiel verlief vor allem in der Anfangsphase ausgeglichen, insgesamt wechselte die Führung viermal. Im weiteren Verlauf konnte sich Vienna United jedoch zunehmend absetzen und den Vorsprung bis zum Ende behaupten.

Die Traiskirchen Lionesses starteten gut in die Partie und übernahmen zunächst die Führung. Klara Szöke erzielte im ersten Viertel 6 Punkte. Auf Seiten von Vienna United sorgte Sophia Mozayani mit 8 Punkten dafür, dass ihr Team ins Spiel fand und die Begegnung drehte.

Im zweiten Viertel erspielte sich Vienna United einen klareren Vorsprung. Emma Knor war in dieser Phase mit 10 Punkten besonders auffällig. Zur Halbzeit lag Vienna United mit 42:26 vorne.

Nach der Pause versuchten die Lionesses, den Rückstand zu verkürzen. Klara Szöke steuerte weitere 10 Punkte bei. Vienna United reagierte jedoch mit einem 8:0-Lauf und hielt den Abstand damit stabil.

Im Schlussviertel blieb Vienna United kontrolliert vorne und brachte den Vorsprung sicher über die Zeit. 

Melanie Edelhofer (United): „Es war das Finale mit den besten zwei Teams der Saison. Wir hatten zwar schon früh etwas Kontrolle über das Spiel, aber viel absetzen konnten wir uns nicht. Traiskirchen spielte eine gute Partie, aber wir konnten durch Physis, Ballbewegung in Transition und starke 1:1 Aktionen schlussendlich verdient gewinnen. Ich bin sehr stolz auf die Mädels. Eine ganz besondere Saison mit noch besondereren Spielerinnen. Danke an alle, die das ermöglicht haben.“

Moritz Katzettl (Lionesses): „Wir haben bis zum Schluss gekämpft, am Ende hat es leider nicht zum Sieg gereicht. Gratulation an Vienna United, die ihrer Favoritinnenrolle gerecht geworden sind. Trotzdem war dieses Final Four ein besonderer Moment, das erste in der Geschichte der Lionesses und mit dieser tollen Truppe sicher nicht das letzte.“


Spiel um Platz 3:

DBB Staplerprofi Basketgirls Wels – Basket Flames UNION 53:48 (17:12, 30:22, 41:32)

- - STATISTIK - -

DBB: Adna Sisic 29, Inaya Ciric 12, Alenka Eniko 3, Piyoni Munasinghage 3, Emilia Valentina Mayer 2, Teodora Jevitc 2, Nadija Mehic 2, Mina Racz, Juliana Schreiner, Elena Rogic; Ema Secibovic, Tamra Maria Pichler

Flames: Danae Mutsis 22, Aliyah Santiago Cruz 11, Jana Gnjatovic 4, Serena Mohamed Ali 4, Juliane Starha 3, Une Andriune 3, Naima Ben Houmane 1, Haridian Toledo Rodriguez, Emma Obendorf, Lisann Yohanna Pamberg, Maria-Alisa Pascual; Jasmin Elisabeth Herrera Asencio

Im Spiel um Bronze erwischten die Flames zwar den besseren Start, bis zur Halbzeit setzten sich die Welserinnen angeführt von Adna Sisic aber ab.

Im dritten Viertel konnten die Flames um Danae Mutsis auf 32:32 ausgleichen, ehe die Basketgirls mit einem 13:0-Run wieder davonzogen.

In der Schlussphase verkürzten die Flames durch einen Dreier von Une Andriune auf 48:51 und hatten auch die Chance auf den Ausgleich, ein Korbleger von Inaya Ciric entschied die Partie schließlich für DBB.

Hans-Peter Pieber (DBB): „Es war leider nicht das erwartet schöne Spiel wie in den ersten beiden knappen Saisonduellen, aber ebenso spannend wie diese.  Dass diesmal der Spielverlauf und auch das Quäntchen Glück auf unserer Seite waren, freut uns natürlich sehr und wir feiern die Bronzemedaille wie einen Sieg.  Mit nur drei 2012ern im Kader war dieses Saisonende nicht zu erwarten, umso stolzer sind wir auf die Mädels und ihre Entwicklung über den Saisonverlauf. Herzliche Gratulation an MVC Benni und sein Team, die sich den 3. Platz ebenso verdient hätten, ebenso wie an die Lionesses, wo eine sehr starke Truppe heranwächst und United zur Perfect Season. Danke auch an die Dragonz für die Veranstaltung!“

Benjamin Richter (Flames): "Nach einem guten Start haben wir leider ein paar leichte Scores zugelassen und mussten mit einem 8-Punkte-Rückstand in die zweite Hälfte gehen. Die Mannschaft hat sich immer wieder zurückgekämpft und alles gegeben, am Ende hat es leider knapp nicht gereicht. Gerade in Halbzeit 2 hatten wir viele offene Würfe von der Dreierlinie, die wir sonst hochprozentig verwandeln, heute konnten wir den Bann aber leider nicht brechen und mussten uns mit 5/31 von draußen begnügen. Gratulation an Wels zu Platz 3!"


Semifinali:

Traiskirchen Lionesses – Basket Flames UNION 73:49 (15:15, 35:28, 53:36)

- - STATISTIK - -

Lionesses: Sophie Schindler 20, Klara Szöke 16, Leonie Stundner 12, Mia-Sophie Müller 6, Amelia Nora Sophie Zauner 6, Julia Adamcik 4, Josefin Schönhuber 3, Daria Tamzlacaru 2, Rebeka Kantor 2, Greta Malzer 2, Marlene Roll, Emma Aigner

Flames: Aliyah Santiago Cruz 16, Danae Mutsis 16, Naima Ben Houmane 11, Serena Mohamed Ali 4, Jana Gnjatovic 2, Une Andriune, Emma Obendorf, Haridian Toledo Rodriguez; Juliana Starha, Lisann Yohanna Pamberg, Jasmin Elisabeth Herrera Asencio, Maria-Alisa Pascual

In einem intensiven und phasenweise ausgeglichenen Duell setzten sich die Lionesses am Ende durch. Mit einer maximalen Punktedifferenz von 27 Punkten zeigten sie über weite Strecken ihre Stärke auf dem Court. Die Basket Flames konnten zwar unter anderem 5 Dreipunktwürfe erzielen, doch die Lionesses fanden immer wieder die passenden Antworten.

Die erste Periode begann ausgeglichen und endete mit einem spannenden 15:15. Die Flames erzielten dabei einen beeindruckenden Lauf von 11 Punkten, doch die Traiskirchnerinnen fanden schnell zurück ins Spiel und hielten die Partie offen. Sophie Schindler zeigte mit 6 Punkten bereits früh eine starke Leistung.

In der zweiten Periode steigerten die Lionesses ihre Intensität und entschieden diesen Abschnitt mit 20:13 für sich. Dadurch erspielten sie sich eine Halbzeitführung von 35:28. Sophie Schindler und Julia Adamcik sorgten in dieser Phase für wichtige Punkte.

Die dritte Periode wurde zum entscheidenden Abschnitt des Spiels. Die Lionesses starteten einen 10:0-Lauf und bauten ihren Vorsprung auf 53:36 aus. Leonie Stundner zeigte eine starke Leistung und erzielte in dieser Phase 8 Punkte.

Im letzten Viertel kontrollierten die Lionesses das Spielgeschehen und brachten den Vorsprung souverän über die Zeit. Am Ende stand ein klarer Erfolg, bei dem Klara Szöke und Naima Ben Houmane die letzten Akzente setzten.

Moritz Katzettl (Lionesses): „Heute haben wir als Mannschaft gekämpft und konnten sowohl defensiv als auch offensiv das im Training Gelernte sehr gut umsetzen. Gratulation an die Mannschaft zum Einzug ins Finale! Gratulation auch an die Flames zu einem harten Fight.“

Benjamin Richter (Flames): "Wie bereits im Viertelfinale hatten wir massive Probleme am Defensivrebound, sodass Traiskirchen am Ende 30 mehr Feldwurfversuche hatte als wir. Abgesehen davon haben wir eine solide erste Halbzeit gespielt. Leider wurde die zweite Hälfte direkt von einem Lionesses Run eingeläutet, der das Spiel vorzeitig entschieden hat. Traiskirchen ist mit einer tollen Teamleistung mehr als verdient ins Finale eingezogen."


Vienna United D.E.I.N. Immobilien Gmbh – DBB Staplerprofi Basketgirls Wels 102:37 (32:6, 53:13, 72:30)

- - STATISTIK - -

United: Sophia Mozayani 22, Lara Kovacevic 17, Emma Knor 15, Loretta Bergmeister 15, Sophie Louise Imiela 8, Tiffany Raymond 8, Ronja Carina Schumann 6, Angela Obeid 6, Hana Salihbegovic 3, Sofia-Maria Dumitru 2

DBB: Teodora Jevtic 9, Adna Sisic 8, Inaya Ciric 6, Emilia Valentina Mayer 4, Elena Rogic 3, Nadija Mehic 2, Mina Racz 2, Nayla Ramakic 2, Alenka Eniko 1, Piyoni Munasinghage, Tamra Maria Pichler, Juliana Schreiner

Vienna United zeigte über weite Strecken eine konzentrierte Leistung und erspielte sich früh einen deutlichen Vorsprung. Auch von der Dreipunktelinie war United erfolgreich und traf insgesamt fünf Mal.

Bereits im ersten Viertel legten die Wienerinnen mit einem 32:6 den Grundstein für den späteren Sieg. Emma Knor war in dieser Phase mit 11 Punkten eine wichtige Stütze ihres Teams. Für die Gäste erzielte Adna Sisic die ersten Punkte. Auch im zweiten Viertel blieb das Heimteam überlegen und gewann diesen Abschnitt mit 21:7. Zur Halbzeit führte Vienna United damit bereits komfortabel mit 53:13. Loretta Bergmeister und Sophia Olivia Mozayani steuerten jeweils 6 Punkte bei.

Das dritte Viertel verlief ausgeglichener. Vienna United entschied auch diesen Abschnitt knapp mit 19:17 für sich und baute die Führung auf 72:30 aus. Im Schlussviertel erhöhte das Heimteam noch einmal das Tempo und gewann den letzten Abschnitt mit 30:7. Lara Kovacevic war mit 8 Punkten die erfolgreichste Spielerin dieses Viertels.

Melanie Edelhofer (United): „Man hat den Mädels die Aufregung schon etwas angesehen, wenn auch mehr beim Aufwärmen als im Spiel selbst. Nach einem eher vorsichtigen Start haben wir uns immer mehr etabliert und das Spiel kontrolliert. Besonders hervorzuheben ist, wie solide unsere jüngeren Mädels performt haben!“

Hans-Peter Pieber (DBB): „Dass wir körperlich von Vienna United meilenweit entfernt sind und wir sie nicht einmal ein bisschen ärgern können werden, war uns im Vorfeld klar. So war unser Ziel, die Spielzeit auf alle zwölf Mädels aufzuteilen, Körner für Sonntag zu sparen, erste ernsthafte Erfahrungen mit 40 Minuten Full Court Pressing zu erfahren und daraus für die nächsten Jahre etwas mitzunehmen.“

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