Meldung vom 07.11.2026
Die Haustechnik Güssing Blackbirds haben in der 6. Runde der Basketball Zweite Liga für einen „Upset-Win“ gesorgt: Die Burgenländer rangen die Swarco Raiders Innsbruck nach Verlängerung mit 81:79 nieder – und fügten den Tirolern die erste Niederlage in dieser Saison zu. Die Wörthersee Piraten sind indes weiterhin ungeschlagen geblieben, sie fertigten das Future Team Steiermark mit 95:57 ab. Bei BBU Salzburgs Highscore-Win legte Neuzugang Mohand Ammad 39 Punkte auf.
Güssing feierte mit dem Overtime-Win über Innsbruck seinen zweiten Saisonsieg, den ersten vor heimischem Publikum. Und die zahlreichen Zuschauer:innen bekamen eine spannende Partie serviert: Das Heimteam, bei dem am Ende John Palsson mit 24 Punkten Top-Scorer war, lag 13 Minuten vor dem Ende bereits mit 18 Punkten voran (53:35) – doch die Raiders steckten nicht auf, knabberten Punkt um Punkt weg und hatten in der Verlängerung einen Sieben-Punkte-Vorsprung (76:69). Dann griff aber Güssings Defensive und mit viel Energie und Support der Ränge gelang das Comeback zum Sieg.
Wörthersee Piraten erneut souverän
Die Wörthersee Piraten holten sich auswärts beim Future Team Steiermark einen ungefährdeten 95:57-Erfolg. Von Beginn an diktierten die Kärntner, die deutliche Vorteile am Rebound hatten, das Geschehen. Der slowenische Guard Jernej Andolsek Heine (17 PTS, 8 RB, 9 AS) verpasste nur knapp ein Triple-Double, bot aber seine bislang beste Saisonleistung. Die Mannschaft von Andreas Kuttnig gewann damit auch ihr sechstes Spiel in dieser Saison und führt die Division West ungeschlagen an.
Timberwolves stoppen Mattersburgs „Winning-Streak“
Die Vienna Timberwolves mutierten zu „Streak Busters“: Bei den zuletzt dreimal in Folge siegreichen Mattersburg Rocks landeten die Wiener, die deutlich weniger Turnover verzeichneten und besser von der Freiwurflinie trafen, einen 81:57-Sieg. Damit bleiben die „Wölfe“ im Osten Top-3.
BBU-Zug hat keine Bremse, Neuzugang übernahm
Die BBU Salzburg hat beim 119:104 bei den ASKÖ Radenthein Garnets offensiv so richtig Dampf gemacht: In den ersten drei Vierteln scorten die Salzburger jeweils über 30 Punkte, im zweiten Abschnitt gar deren 39. Das Team von Head Coach Ranko Mandic traf knapp 55 % von jenseits der Dreipunktelinie – und hatte mit Neuerwerbung Mohand Ammad einen überragenden Akteur: Der französische Forward erzielte bei seiner B2L-Premiere 39 Punkte.
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