Meldung vom 21.06.2026
Das 3x3-Nationalteam der Damen hat auf der Women's Series das beste Ergebnis seit zehn Monaten eingefahren. Beim Turnier in Sumqayıt (Aserbaidschan) belegte die ÖBV-Auswahl nach einem 12:11-Sieg über Olympiasieger Deutschland Platz drei. Alexia Allesch, Sigi Koizar, Anja Fuchs-Robetin und Magdalena Schmidt mussten sich erst nach einem 12:17 gegen Vizeweltmeister und Asien-Champion Australien im Semifinale aus dem Bewerb verabschieden. Der Vorstoß des Damen-Nationalteams unter die Top-Vier ist gleichzeitig das beste Ergebnis eines rot-weiß-roten Teams auf höchster 3x3-Ebene in der laufenden Saison. "Nach den bitteren Resultaten der vergangenen Turnieren haben wir die richtige Antwort gegeben", zeigte sich Allesch erleichtert.
Einen Tag nach dem 17:13 über Ägypten und dem 13:19 gegen die Ukraine startete das Damen-Nationalteam stark ins Viertelfinale gegen Deutschland. Erst nach rund sechs Minuten hatten die Österreicherinnen die erste brenzlige Phase zu überstehen. Doch die kurzzeitige 8:6-Führung der Olympiasiegerinnen hielt nicht lange – rund zwei Minuten vor dem Ende stand es 9:9.
In der Schlussphase hatte das ÖBV-Quartett dank starker Aktionen in der Zone die Nase vorne – 12:11. Anja Fuchs-Robetin war mit sechs Zählern beste heimische Werferin.
Im Semifinale wartete dann Asienmeister und Vizeweltmeister Australien. Nach ausgeglichener Anfangsphase setzten sich schlussendlich die physisch starken Australierinnen 12:17 durch.
Mit Platz drei, dem besten Abschneiden auf der Women's Series seit dem Final-Einzug in Bordeaux im August 2025, konnten Allesch & Co. aber zufrieden sein. "Wir haben einmal mehr gezeigt, dass wir auf dem höchsten Level spielen können", betonte die Kärntnerin. Youngster Magdalena Schmidt, beim Turnier in Wien in der U23 Nations League im Einsatz, fügte sich bei ihrem ersten Auftritt auf höchster 3x3-Ebene seit rund zwei Jahren nahtlos ins Team ein. "Auch mit verändertem Kader haben wir es geschafft, bei unseren Basics zu bleiben, haben gekämpft und wirklich gut zusammengespielt", so Allesch.
Eine Woche nach dem Vorrunden-Aus in Wien gegen die Weltklasse-Teams Kanada und Frankreich sowie dem im Entscheidungsspiel verpassten EM-Startplatz beim Qualifikationsturnier in Rumänien am Mittwoch sind die 3x3-Damen nun wieder zurück in der Erfolgsspur. "Nach den bitteren Resultaten der vergangenen Turniere haben wir die richtige Antwort gegeben. Nächstes Mal wollen wir ins Finale", unterstrich Allesch.