Meldung vom 16.08.2026
Das Team Vienna jubelt über das beste Resultat der laufenden Saison auf der FIBA 3x3 World Tour. Nico Kaltenbrunner, Enis Murati, Toni Blazan und Fabio Söhnel belegen beim Masters in Lausanne (Schweiz) Platz vier. Das ÖBV-Quartett musste sich erst im Semifinale den späteren Turniersiegern aus Bonn (GER) knapp mit 16:18 geschlagen geben. "Wir sind extrem happy über den vierten Platz. Erstmals seit langem reisen wir wieder erhobenen Hauptes von einem Turnier ab, aber unser Potenzial ist noch nicht ausgeschöpft", so Nico Kaltenbrunner. Zuvor markierten ein fünfter Platz in Zadar und ein siebenter Rang beim Heim-Turnier auf dem Heumarkt die besten Saison-Ergebnisse auf höchster 3x3-Ebene.
Dabei starteten die Wiener am Freitag mit einer 16:21-Niederlage gegen das litauische Top-Team Raudondvaris in das Turnier. Drei Zweier – bei keinem Fehlwurf – von Top-Scorer Toni Blazan (7) waren für die Österreicher dabei nicht genug.
Dafür erledigte Vienna die Pflichtaufgabe gegen das japanische Team aus Shibuya anschließend souverän. Nach einer 17:11-Führung gab es am Ende einen 21:17-Erfolg und den Einzug ins Viertelfinale. Erneut war Blazan (8) bester Werfer.
"Revanche" gegen Cibona, "Krimi" gegen Bonn
Am Samstag revanchierte sich das ÖBV-Quartett dann an Cibona. Gegen die Kroaten hatte es vor zwei Wochen beim Challenger in Darchan (Mongolei) noch eine bittere 17:20-Viertelfinal-Niederlage gesetzt. Diesmal behielten jedoch die rot-weiß-roten Basketballer die Oberhand. Angeführt von Blazan (9), der als fünftbester Scorer des Turniers abschloss, und Kaltenbrunner (8) stürmte Vienna zu einem 21:17 – und erstmals in dieser Saison in ein Masters-Semifinale.
In der Vorschlussrunde war dann nach einem packenden Duell gegen die Baskets Bonn Endstation. Gegen die späteren Turniersieger aus Deutschland unterlagen die Österreicher knapp 16:18. Die Punkte-Ausbeute von Enis Murati (8) wurde nur von Turnier-MVP Fabian Giessmann (9) getoppt.
"Wir sind extrem happy über den vierten Platz, aber unser Potenzial ist noch nicht ausgeschöpft. Wir haben immer noch Probleme, gegen Top-Mannschaften zu gewinnen", bilanzierte Kaltenbrunner. "Aber erstmals seit langem reisen wir wieder erhobenen Hauptes von einem Turnier ab."
Vienna muss Schwung in zweite Saisonhälfte mitnehmen
Nach einer durchwachsenen ersten Saisonhälfte – Vienna war bei fünf von neun Masters dabei, stand zweimal im Viertel- und nun auch einmal im Halbfinale – rangieren die 3x3-Herren (11.) knapp außerhalb der Top-10 der diesjährigen World-Tour-Standings. Für die Teilnahme am Tour-Finale in Rio de Janeiro (12. bis 13. Dezember) brauchen Kaltenbrunner & Co. unbedingt weitere Masters-Teilnahmen. Acht Events der Top-Kategorie stehen noch auf dem Programm, bei fast allen hat Vienna noch theoretische Chancen auf eine Teilnahme.
Die nächste Möglichkeit, ein Ticket zu lösen, bietet sich bei einem sogenannten Quest-Turnier im belgischen Antwerpen (26. August). Nur der Turniersieger ist beim Masters im mongolischen Dsaisan (14. bis 15. November) dabei.