Meldung vom 15.02.2026
Im Topspiel des Ostens setzten sich die UKJ Mistelbach Mustangs mit 64:54 gegen die Union Deutsch Wagram Alligators durch und verteidigten damit die Tabellenführung. In einer defensiv geprägten Partie mit schwachen Dreierquoten auf beiden Seiten (Mistelbach 12,5 %, Deutsch Wagram 15 %) agierten die Gastgeber in der Schlussphase abgeklärter. Jan Kozina führte sein Team mit 17 Punkten, 8 Assists und 7 Rebounds an, während Obinna Ndukwe (17) für die Alligators lange dagegenhielt.
Ein Offensiv-Statement setzte hingegen KOS Celovec beim 104:64-Auswärtssieg gegen die BBU Salzburg. Die Kärntner trafen starke 52 Prozent von der Dreierlinie (15/29) und sorgten bereits zur Pause für klare Verhältnisse. Marin Sliskovic (24 Punkte) und Jernej Heine (21 Punkte, 10 Rebounds) waren die auffälligsten Akteure. „Das war ein sehr wichtiges Spiel für uns“, erklärte Coach Dalibor Cevriz, während Salzburg-Trainer Christian Ponz die eigene Defensive als „nicht ready genug“ kritisierte.
Die Vienna Timberwolves holten mit einem 103:93-Erfolg bei den Raiffeisen Dornbirn Lions ebenfalls enorm wichtige Punkte im Playoffrennen. Nach einem starken ersten Viertel (33 Punkte) ließen die Wiener die Vorarlberger zwar noch einmal herankommen, trafen jedoch von außen hochprozentig und hatten im Finish die besseren Antworten. „Ganz wichtiger Sieg für uns“, betonte Janis Tomaschek, der 29 Punkte erzielte. Lions-Sportdirektor Markus Mittelberger sah die Partie bereits im ersten Viertel verloren – daran konnte auch die beeindruckende Leistung von Center Noah Hupmann (23 Pkt, 10 Blk, 7 Reb, 3 Stl, 3 Ass) nichts ändern.
Klare Verhältnisse im Burgenland-Derby
Im Burgenland-Derby behielten die Raiffeisen Mattersburg Rocks mit einem 82:64 gegen die Haustechnik Güssing Blackbirds die Oberhand. Nach einem 14:0-Run vor der Pause übernahmen die Rocks die Kontrolle, auch wenn Güssing im dritten Viertel noch einmal verkürzte. Aleksandar Andjelkovic glänzte mit 26 Punkten und 10 Rebounds, während die zahlreichen Ballverluste der Gäste letztlich den Unterschied machten.
Einen deutlichen 88:55-Heimsieg feierten die Wörthersee Piraten gegen das Future Team Steiermark. Vor allem im zweiten und dritten Viertel dominierten die Klagenfurter klar. Shawn Ray lieferte mit 38 Punkten bei 16 von 20 Würfen eine Gala-Vorstellung, spätestens beim Stand von 79:38 nach drei Vierteln war die Partie entschieden.
Auch die SWARCO Raiders Tirol erfüllten ihre Pflichtaufgabe und setzten sich mit 92:63 gegen die Safare Traiskirchen Lions NexGen durch. Die Tiroler kontrollierten die Partie über weite Strecken, während den jungen Gästen im Schlussabschnitt die Kräfte ausgingen. Justin Andrew war offensiv schwer zu stoppen und führte die Raiders zu einem ungefährdeten Erfolg im Playoffkampf.
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