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Meldung vom 24.09.2026

Kapfenberg visiert in Samstag startender win2day Basketball Superliga Titelverteidigung an

© Basketball Austria/Alexander Foret

Kurztext (1698 Zeichen)Plaintext

Ab Samstag machen die Hefte Helfen Bulls Kapfenberg Jagd auf die Titelverteidigung. Der amtierende Meister hat in der win2day Basketball Superliga sein insgesamt neuntes Championat im Visier. Zum Auftakt empfangen die Obersteirer Cupsieger Raiffeisen Flyers Wels – die Erstrundenbegegnung (ab 14.00 Uhr live auf ORF Sport+ und ORF ON) ist auch gleichzeitig der diesjährige Supercup.

Neben den Oberösterreichern – und den „BSL-Konstanten“ Oberwart, Gmunden oder Klosterneuburg – schickt sich mit den Pirlo Kufstein Towers nach 24 Jahren erstmals wieder ein Team aus Tirol an, den Bulls den Titel streitig zu machen.

Das Eröffnungswochenende von Österreichs höchster Spielklasse der Männer sieht neben dem Supercup vier weitere Spielpaarungen vor. Der SKN St. Pölten Basketball ist in Runde eins spielfrei.

win2day Basketball Superliga | 1. Runde
Sa, 26. September um 14.00 Uhr: Hefte Helfen Bulls Kapfenberg – Raiffeisen Flyers Wels (ORF Sport+ & ORF ON)
Sa, 26. September um 17.30 Uhr: BK Karbon-X Dukes – COLDAMARIS Eisenstadt Dragonz
Sa, 26. September um 18.30 Uhr: Pirlo Kufstein Towers – Eagles Raiffeisen UBSC Graz (Kommentar von Robert Langer)
Sa, 26. September um 19.00 Uhr: druck.at Traiskirchen Lions – BC Vienna
So, 27. September um 17.30 Uhr: Raiffeisen Swans Gmunden – UNGER STEEL Gunners Oberwart (Kommentar von Robert Langer)

Alle Begegnungen werden live auf basketballaustria.tv übertragen.

Pressetext (6499 Zeichen)Plaintext

Im Rahmen ihrer Saisoneröffnungspressekonferenz haben die Hefte Helfen Bulls Kapfenberg ausgegeben, bis 2030 eine zweistellige Anzahl an Championaten ihr Eigen nennen zu wollen. Nach dem Triumph in der Vorsaison, als die Obersteirer in der „Best-of-5“-Finalserie gegen die UNGER STEEL Gunners Oberwart einen 0:2-Rückstand drehten, hält Kapfenberg nun bei acht Meistertiteln – in der am Samstag startenden neuen Spielzeit gelten die Bulls als Favorit.

Klym Artamonov, „Coach of the Year“ der vergangenen Saison, hat seinen Meister-Kader im Kern – Spielmacher Vitalii Zotov, Kapitän Nemanja Krstic und der Österreicher-Stamm – verlängert und mit vier US-Importspielern erweitert. Das Quartett bringe enorme Physis und Dynamik, hieß es während der Pre-Season. Zudem eiste Kapfenberg, das auch heuer in der European North Basketball League spielt, Nationalteamcenter Daniel Köppel von Vizemeister Oberwart los, stattete den Big-Man, der bereits zwischen 2016 und 2017 im Bulls-Nachwuchs dribbelte, mit einem Zweijahresvertrag aus. „Der Kader ist mit Ambitionen auf den Titel zusammengestellt worden. Im Idealfall holen wir auch den Cup und den Supercup“, sagt der Kärntner, der in seiner Karriere bereits fünfmal Österreichischer Meister wurde. „Als Titelverteidiger hast du die gesamte Saison hindurch die Zielscheibe am Rücken. Jeder will im Duell mit dir nochmal mehr geben. Das musst du im Kopf ausblenden, von Spiel zu Spiel schauen – nur so werden wir erfolgreich sein.“

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Cupsieger Wels im Umbruch
Kapfenbergs Erstrundengegner und Supercup-Kontrahent Raiffeisen Flyers Wels hat diesen Sommer einen Umbruch vollzogen: Der amtierende Cupsieger setzt in der kommenden Spielzeit auf einen Importspieler weniger – deren zwei hat man bereits in der Pre-Season gewechselt – und erstmals ausschließlich auf Österreicher auf der Pointguard-Position. „Das ist ein bisschen eine Umstellung. Die letzten drei Jahre waren natürlich mit den zwei Pokalsiegen (2024 und 2026; Anm.) sehr, sehr erfolgreich. Ähnliches heuer zu erreichen, wird schwierig. Unser Ziel ist es, die Playoffs, wenn möglich, über die Top-6 zu erreichen“, sagt Sebastian Waser, der in seine neunte Saison als Flyers-Coach geht. Im Supercup sei seine Mannschaft absoluter Underdog – die Rolle nehme man aber gerne an. „In den letzten Jahren hätte man gesagt, das ist ein Kampf mit offenem Visier. Heuer ist es so, dass wir in eine ganz andere Richtung steuern. Kapfenberg ist das zweite Jahr in Folge international im Einsatz, hat dementsprechend einen Kader aufgestellt, mit dem wir nicht mithalten können“, so der Oberösterreicher.

Wien (erneut) die große Unbekannte
Der BC Vienna tanzt in dieser Spielzeit sprichwörtlich auf drei Hochzeiten: Neben der zweiten Saison in der Adriatic League – in der die Wiener am 9. Jänner Belgrads Powerhouse Partizan in der Stadthalle D begrüßen – spielt die nun von Dragan Bajic trainierte Mannschaft auch im FIBA Europe Cup und eben in der win2day Basketball Superliga. Im heimischen Bewerb wolle der zweifache Champion mit einer sehr jungen Mannschaft, die im Kern aus U19-Spielern besteht, antreten. Im Laufe der Saison sollen aber auch Spieler aus dem ABA League-Kader zum Einsatz kommen. „Unser Ziel ist es, unseren jungen Spielern viel Spielzeit zu geben und sie weiterzuentwickeln. Gleichzeitig haben wir auch in der win2day Basketball Superliga einen klaren sportlichen Anspruch. Wenn es uns organisatorisch gelingt, alle drei Engagements unter einen Hut zu bekommen, was extrem schwierig sein wird, wollen wir auch in der BSL das Maximum erreichen“, sagt Petar Stazic.

Wiens Erstrundengegner sind die druck.at Traiskirchen Lions, die mit Nationalteamspieler Edi Patekar (Oberwart), Nate Kress (St. Pölten) oder Mathias Mailath-Pokorny (Vienna United) reichlich rot-weiß-rotes Talent um Center-Prospect Erik Dietz geschart haben.

Kufstein bringt Tirol wieder auf die Superliga-Landkarte
Nach 24 Jahren hat Tirol wieder einen Basketball-Erstligisten: Die Pirlo Kufstein Towers, Halbfinalist der vergangenen Saison in der Basketball Zweite Liga, haben sich mittels Wildcard für die win2day Basketball Superliga eingeschrieben. Der Newcomer tätigte für seine Premierensaison insgesamt sieben Neuverpflichtungen. Das Erreichen der Playoffs ist laut Sportdirektor Fabio Thaler aber keine Vorgabe: „Wir wollen mit einer gewissen Unbekümmertheit reingehen und insgesamt ‚competitive‘ sein. Es gilt, die gesamte Saison über gut zu trainieren und stabil zu sein, um es den anderen Teams – vor allem in Kufstein – so unangenehm wie möglich zu machen.“
Kufstein feiert gleich am ersten Spieltag seine Heimpremiere, empfängt die Eagles Raiffeisen UBSC Graz. Die Organisation aus Graz verpasste dem UBSC ein klares Facelifting, will in den kommenden Jahren zu einem „Big Player“ aufsteigen. Unter Head Coach Ervin Dragsic soll das Team erneut mit reichlich US-Legionärspower für einen Playoff-Spot sorgen, parallel strebt man aber die Entwicklung von heimischen Talenten an.

Burgenland-Teams müssen auswärts ran
Vizemeister Oberwart beginnt die neue Spielzeit auswärts bei den Raiffeisen Swans Gmunden – trotz Kader-Umbruchs sind die Gunners auch heuer einer der ersten Jäger Kapfenbergs: Mit Daniel Köppel, Edi Patekar und Jonathan Knessl haben gleich drei österreichische Stammspieler die Südburgenländer verlassen und auch das komplette Legionärskontingent wurde getauscht. Die Achse Käferle-Poljak-Florian Köppel blieb bestehen – und soll den Schwänen, bei denen Neo-Head Coach Stefan Grassegger „sportlichen Erfolg und ‚Player Development‘“ vereinen will, gleich zum Auftakt Probleme bereiten. Mit neuem Boden und neuer Beleuchtung haben die Oberösterreicher den Sommer über an der Infrastruktur gearbeitet.

Neues Parkett und dann auch Standkörbe gibt es auch für die BK Karbon-X Dukes aus Klosterneuburg, die sich in der ersten Runde mit den COLDAMARIS Eisenstadt Dragonz messen. Die Niederösterreicher haben spät das verletzungsbedingte Karriereende von Nationalspieler Sylven Landesberg hinnehmen müssen, wollen diesen Aderlass aber mit dem bestehenden Kader kompensieren. Insgesamt ist das Dukes-Line-up heuer deutlich jünger – womit auch ein anderer Spielstil zu erwarten ist. Die Eisenstädter wollen hingegen zurück zu alter Stärke: Die Rotation wurde nochmals erweitert, bis zu zehn Mann tief kann Edgar Nubiola gehen. Zum Auftakt fehlt ihm allerdings Nationalspieler Lukas Hahn, der sich eine Knöchelverletzung zuzog.



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